1 Film, 2 Meinungen: Filmkritik zu Disneys ALADDIN

Darum geht’s im Film 

Agrabah! Die märchenhafte Stadt, die seit Generationen und über alle Grenzen hinweg die Zuschauer zum Träumen bringt. Mit seiner spektakulären Live Action-Verfilmung von ALADDIN, einer der schönsten Liebes- und Abenteuergeschichten aus 1001 Nacht, entführt Regisseur Guy Ritchie in die zauberhafte Welt der prachtvollen Paläste, geheimnisvollen Bazare, fliegenden Teppiche und…. Aladdins Wunderlampe. Aus dieser steigt niemand geringerer als Hollywood-Superstar Will Smith als Flaschengeist Dschinni, der mit Magie und ansteckend guter Laune Aladdin hilft das Herz der wunderschönen Prinzessin Jasmin zu erobern. Ein mitreißendes Kinoerlebnis für die Sinne und das Herz voller Spannung, Humor und Romantik.

Hier könnt Ihr einen Blick auf den Trailer werfen

Was Melly sagt…

Ich hatte ehrlich gesagt nicht viel erwartet. Aladdin von 1993 fand ich großartig, der Soundtrack war mega gut, warum also alles nochmal neu verfilmen?

Weil die Realverfilmung alles topt! Glaubt Ihr nicht? Dann geht ins Kino.

Von bestem CGI, Action, imposanten Szenen und viel Humor, geht er vor allem eins: ans Herz!

Und das besonders, weil die Schauspieler so gut harmonieren, die Dialoge richtig gut sind und der Score sensationell ist. Ihr dürft euch auf einen komplett neuen Song freuen, den Prinzessin Jasmin (Naomi Scott) zum Besten gibt. Naomi Scott beeindruckt den Zuschauer mit einer so ausdrucksstarken Performance im Gesang und Schauspiel, dass ich völlig fasziniert den Kinosaal verließ.

Für ihren Song „Speechless“ und den restlichen Score, war kein geringerer als Oscar-Preisträger Alan Menken verantwortlich. Mit unglaublicher Frauenpower wird die Rolle der Prinzessin neu und somit zeitgemäß definiert.

Will Smith als Dschinni ist gewohnt und gekonnt witzig und frisch, bekommt Gesangs-und Tanzeinlagen sowie eine kleine Lovestory. Ich finde ihn einfach großartig in seiner Rolle! Was er selbst darüber erzählt, könnt Ihr in den Highlights der Berliner Pressekonferenz anschauen.

Mena Massoud als Aladdin ist auch perfekt gewählt und wenn man ihn vorher noch nicht auf dem Schirm hatte, dann jetzt mit Sicherheit.

Ihr merkt schon, die Realverfilmung von ALADDIN hat mich sehr begeistert.

Definitiv ein Film für die ganze Familie und toll, dass somit auch die jüngere Generation die Möglichkeit bekommt eine zeitgemäße Variante des damaligen Kinoerfolgs zu sehen! 

2 Stunden Kinospaß und stundenlanger Soundtrack-Genuss für Zuhause!  10/10 Punkten (genrespezifisch)

 

Was Mel sagt…

Als ich den Trailer das erste Mal gesehen habe, dachte ich nur: Oh je. Die Realverfilmung wird bestimmt ein großer Reinfall. Muss man wirklich einen so tollen Animationsfilm auf diese Art neu zeigen? Fällt den Filmemachern heutzutage nichts mehr Neues ein?

Mit so einer Voreinstellung habe ich mir den neuen Disney-Schinken angesehen. Und ich muss es vorweg nehmen: Es lohnt sich doch! Guy Ritchies Version des Disney Klassikers war für mich eine unverhoffte Überraschung.

Kaum erklingt der erste Song im Film, wurde ich im Nu ins Jahr 1994 zurückversetzt – als ich damals zum ersten Mal mit meinen Au Pair-Jungs in den USA den Film auf DVD gesehen habe (oder war es sogar noch auf VHS?). Das Gefühl, was ich damals beim Schauen hatte, transportiert sich auch in die Realverfilmung: Humor, Leichtigkeit, Sehnsucht. Die Rollen sind alle gut und glaubwürdig besetzt – auch und vor allem Will Smith, der im Vorfeld viel Kritik eingeheimst hat. 

ALADDIN ist meiner Meinung nach, ein Familien-Vergnügen, der bei einem breiten Publikum ganz sicher gut ankommen wird. Fans des Animationsklassikers kommen ganz sicher auf ihre Kosten! 

FAZIT: ALADDIN ist ein Gute-Laune-Movie mit viel Mitsing-Potenzial und sicherer Ohrwum-Garantie! Daher gibt’s von mir 8 von 10 Punkten!

 

Regie:  Guy Ritchie
mit:  Will Smith, Mena Massoud, Naomi Scott und Marwan Kenzari

Deutscher Kinostart: 23. Mai 2019
Im Verleih von Walt Disney Studio Motion Pictures GmbH

 

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