1 Film, 2 Meinungen: Review zu THE INCREDIBLES 2

Bevor wir mit 1 Film, 2 Meinungen zum Film THE INCREDIBLES 2 loslegen, hier eine kleine Zusammenfassung des Inhaltes:

Allmählich kehrt der Alltag bei den Unglaublichen ein, nachdem sie mit vereinter Familienpower dem Schurken Syndrome das Handwerk gelegt haben.

Doch von Ruhe ist keine Rede, denn jetzt muss Mutter Helen Parr es mit dem einen oder anderen Rabauken aufnehmen, was bedeutet, dass Vater Bob Zuhause den Kochlöffel schwingen und den Familienalltag mit den drei Kindern Violetta, Flasch und Baby Jack-Jack organisieren muss.

Doch das ist leichter gesagt, als getan, zumal noch nicht so ganz klar ist, welche außergewöhnlichen Fähigkeiten der kleine Jack-Jack entwickeln wird.

Hier geht’s zum Trailer:

Was Nele sagt…

2018 scheint das Jahr der Superhelden zu werden. Nicht nur unsere Marvel Helden sind zurück, sondern auch unsere Lieblingssuperheldenfamilie aus dem Hause Disney.

Ich war 8 als der 1. Teil mit Mr. Incredible und Elastigirl in die Kinos kam. Ich bin also quasi damit groß geworden und konnte es gar nicht erwarten, jetzt das Sequel zu sehen. Und ich wurde definitv nicht enttäuscht.

Für mich war das ein absolut gelungener zweiter Teil mit toller Story. Elastigirl in den Fokus zu stellen und Mr. Incredible als Hausmann zu zeigen fand ich super. Auch die Beziehung von Violetta und ihrem Vater wurde in THE INCREDIBLES 2 toll transportiert und gibt dem Film einmal mehr eine treffende Message – nämlich Family first. Aber wirklich vom Hocker gerissen hat mich eigentlich Jack-Jack, das Superheldenbaby. An den Stellen habe ich am meisten gelacht.

Toll fand ich auch, dass der Film direkt dort einsteigt, wo Teil 1 aufgehört hat. Ich hab mich direkt wieder wie die kleine 8-jährige Nele auf unserem alten grünen Sofa gefühlt. Vielleicht hat mir der Film genau deshalb so gut gefallen – weil Disney es mal wieder geschafft hat, dass ich mich in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt habe und das einfach nur schön ist 🙂

Fazit: 9 von 10 unglaublichen Punkten

Was Beate sagt…

Als der erste The Incredibles Film vor 14 Jahren veröffentlicht wurde, war er überraschend anders.

Mr. Incredible arbeitete trotz seiner Superkräfte gelangweilt in einer Versicherungsagentur, seine Frau kümmerte sich um den Haushalt und die Kids waren sich ihrer Superkräfte noch gar nicht wirklich bewusst. Die Familie von damals besaß eine erfrischend normale „Lasst-es-uns-ausprobieren-Mentalität“, die entwaffnend komisch in ihrer Unfertigkeit war und den Charme des Filmes ausgemacht hat.

Und dann war da noch die Figur der Edna Mode, der eigentliche Star des Filmes, weil sie mit all ihrer unterkühlten Strenge im krassen Gegensatz zur chaotischen Familie stand.

Dem vorliegenden Sequel hingegen, fehlt das Überraschungsmoment, das Gefühl der Entdeckung von etwas Neuem.

Was sich im ersten Film noch organisch und neu angefühlt hat, wirkt hier an manchen Stellen wie eine Kopie.

Zwar besitzt THE INCREDIBLES 2 auch jede Menge Geschwindigkeit, geistreichen Humor und schön schräge neue Figuren, wirkt aber hie und da überhastet und zu gewollt, so als wolle man zu viele Handlungsstränge bearbeiten und keine wirklich erzählen.

Edna Mode kommt außerdem viel zu kurz und das ist für mich eine große Enttäuschung. Ihre Szenen mit dem kleinen Jack-Jack, für den sie gezwungenermaßen Babysitter spielen muss, sind köstlich.

Fazit: Der Film ist trotz all seiner kleinen Fehler ein großer Spaß und beste Familien-Unterhaltung.

7,5 von 10 Goldblums

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