Das FilmSprechzimmer: Podcast zum Netflix-Film KLAUS

Netflix’ erster Animationsfilm Klaus erscheint weltweit am 15. November 2019

Von Beate Geibel und Melanie Pozo Alcocer

Eine freundliche Tat befeuert immer die nächste, auch an einem eisigen, abgelegenen Ort. Als sich
Zwietrachtings neuer Postbote Jesper (in der Originalfassung Jason Schwartzman) mit dem
Spielzeugmacher Klaus (in der Originalfassung Oscar®-Gewinner J.K. Simmons) anfreundet, beenden ihre
Geschenke jahrhundertealte Zwistigkeiten und lassen lauter neue Weihnachtsbräuche entstehen.

Darum geht’s in dem Film KLAUS:

Weil sich Jesper (in der Originalfassung Jason Schwartzman) an der Postakademie einen Namen als
schlechtester Student macht, wird er kurzerhand auf einer eisigen Insel hoch über dem nördlichen
Polarkreis stationiert, wo die zankenden Einheimischen kaum Worte und schon gar keine Briefe
wechseln. Jesper ist drauf und dran aufzugeben, als er Unterstützung von der dortigen Lehrerin Alva (in
der Originalfassung Rashida Jones) erhält und Klaus (in der Originalfassung Oscar®-Gewinner J.K.
Simmons), einen seltsamen Holzfäller, der allein in einer Hütte voller handgearbeiteter Spielsachen lebt,
kennenlernt.

Mit diesen unerwarteten Freundschaften kehrt das Lachen nach Zwietrachting zurück,
unter den Nachbarn macht sich Großzügigkeit breit, sie erzählen sich Geschichten voller Magie und
hängen voller Vorfreude ihre Socken an den Kamin. In der animierten Weihnachtskomödie Klaus wirken
unter der Regie von Sergio Pablos, einem der Schöpfer von Ich – Einfach unverbesserlich, in der
englischen Originalfassung außerdem Joan Cusack, Will Sasso und Norm Macdonald mit.

Das FilmSprechzimmer: Unser Podcast zum Netflix-Film KLAUS

Für den Filmstart des Animationsfilms KLAUS haben wir uns im FilmSprechzimmer zusammengesetzt und besprechen den neuen Streich von Regisseur Sergio Pablos (Ich – Einfach unverbesserlich) in unserem Podcast, den Ihr Euch hier anhören könnt: 

Unser Fazit zusammengefasst

Beates Fazit: Es ist schwierig für mich mit den gleichen Parametern zu bewerten wie bei einem Film mit Schauspielern. Die haben aber wirklich wert auf die Ausarbeitung der Charaktere gelegt. Dazu sind die Dialoge wirklich gut, sie sind unglaublich witzig.

Dafür gibt es 8 von 10 Goldblums

Melanies Fazit: Ich bin total geflasht! Ich weiß nicht, wann mich ein Animationsfilm das letzte Mal so emotional mitgenommen hat!

Daher 10 von 10 Punkten

Hintergrunds-Goodie: Der Mann hinter KLAUS…

Sergio Pablos hat den Animationsfilm fast drei Jahrzehnte lang tatkräftig mit Hand und Herz beeinflusst.
Bevor er als einer der Schöpfer von Ich – Einfach unverbesserlich in Erscheinung trat, arbeitete er als
Animator (Hercules), Chef-Animator (Tarzan, Der Schatzplanet) und Charakterdesigner (Rio) und wirkte
an Disney-Klassikern wie Der Glöckner von Notre Dame mit.

Nachdem er den Großteil seiner Karriere im Ausland verbracht hatte, kehrten er und seine Frau Marisa Román, die lange Jahre in der Kommunikationsabteilung von Disney gearbeitet hatte, nach Madrid zurück, um die Branche vor Ort zu befeuern und zu nähren. 2004 gründeten sie die Sergio Pablos Animation [SPA] Studios.
Bis vor Kurzem blieb die Regiearbeit an einem Spielfilm als kreativer Meilenstein jedoch unerreicht.

„Ich war immer damit beschäftigt, anderen dabei zu helfen, ihre Geschichte zu erzählen“,

erklärte Pablos, CEO und Creative Director bei SPA Studios.

„Als ich anfing, mich als Filmemacher zu versuchen, entwickelte ich oft Projekte, die dann letztendlich von anderen umgesetzt wurden.“

Dann kam KLAUS.

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