Wim Wenders präsentiert: DER HIMMEL ÜBER BERLIN in 4k

30 Jahre nach der Premiere von DER HIMMEL ÜBER BERLIN in Cannes 1987 kommt der Berlin-Film-Klassiker von Wim Wenders erneut in die Kinos. Ab dem 12. April 2018 kann man wieder auf der großen Leinwand beobachten, wie die beiden Engel Damiel (Bruno Ganz) und Cassiel (Otto Sander) im geteilten Berlin die Menschen beobachten.

Zum Kinostart war am 12. April 2018 Wim Wenders persönlich im Berliner Zoopalast zu Gast und präsentierte die aufwändig restaurierte Fassung des Klassikers. Bis ins Detail wurden die alten Filmaufnahmen in 4k und 5.1 Dolby Surround Sound aufbereitet. Ein groß angelegtes Restaurierungsprojekt der Wim Wenders Stiftung anlässlich des 30. Jahrestags des Kinostarts am 29. Oktober 1987.

Aufwändige Restauration

Warum ist es so besonders, dass es DER HIMMEL ÜBER BERLIN nun als 4k-Fassung zu sehen gibt? Weil nun, erst 30 Jahre später, zum ersten Mal eine Version in der Bildqualität ins Kino kommt, die Wim Wenders und sein Kameramann Henri Alekan damals vor Augen hatten. Wim Wenders erklärte vor Filmstart persönlich: Bis zur kinofertigen Kopie des Films waren 1987 insgesamt 6 Kopien des Originalmaterials notwendig, um die Aufnahmen in Schwarz-Weiß mit den Farbaufnahmen zusammenzubringen. Dabei büßten leider besonders die kunstvollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen an Schärfe und Qualität ein.

Die Arbeit der Restaurateure hat sich gelohnt! Die Aufnahmen in der aufgearbeiteten 4k-Fassung sind billanter, schärfer und klarer. Es war ein tolles Erlebnis, gerade in Anwesenheit von Wim Wenders den Film in dieser neuen, ursprünglich angestrebten Qualität zu sehen. Wer DER HIMMEL ÜBER BERLIN noch nicht gesehen hat, sollte jetzt die Gelegenheit nutzen und den Film auf der großen Leinwand im Kino anschauen.

Mein Fazit: Absolut lohnenswert DER HIMMEL ÜBER BERLIN auch ein zweites Mal im Kino anzuschauen!

Zum Film selbst:

Die Engel Damiel und Cassiel wandern durch das geteilte Berlin, beobachten die Menschen und lauschen ihren Gedanken. Als Damiel sich in die Trapezkünstlerin Marion verliebt, erwächst in ihm das Verlangen, selbst Mensch zu werden. Er gibt seine Unsterblichkeit auf, um das zu erleben, was Engeln vorenthalten bleibt: die irdische Existenz und die sinnliche Erfahrung des Menschseins …

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