Feel Good Movie: FIGHTING WITH MY FAMILY… Eine Filmkritik

Darum geht’s in FIGHTING WITH MY FAMILY

Für ihre Familie ist Wrestling mehr als ein Sport, es ist das einzig Wahre im Leben – Paige (Florence Pugh) und ihr Bruder Zak (Jack Lowden), aufgewachsen in Englands Provinz, sehen ihre kühnsten Träume wahr werden, als sie beim Probetraining der WWE (World Wrestling Entertainment) antreten dürfen. Die Wege der Geschwister trennen sich allerdings, als nur Paige einen Platz im hart umkämpften Ausbildungsprogramm erhält. Sie muss ihre Familie verlassen und sich von nun an allein im Ring dieser gnadenlosen Welt des Showbiz stellen.

Sie ist keine konventionelle Cheerleader-Schönheit wie der Großteil ihrer Mitstreiterinnen, doch sie hat Talent, jede Menge Ehrgeiz und ein großes Ziel vor Augen: sie will endlich ihren Traum vom Wrestling leben…

Wer macht mit?

Ein top besetztes Ensemble um Shootingstar Florence Pugh (Lady MacBeth): die vielseitige Lena Headey (Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer), Nick Frost (Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis), Vince Vaughn (Trennung mit Hindernissen) und Schwergewicht Dwayne ‘The Rock’ Johnson (Fast & Furious 8) kommen hier zusammen.

Johnson ist selbst Wrestling-Superstar und stammt aus einer Wrestling-Familie, sodass er es sich nicht nehmen ließ, sich bei diesem Herzensprojekt neben einer Nebenrolle auch als Produzent einzubringen.

Blick auf den Trailer gefälligst?

Mit zwei Worten: LOVE IT!!

Es gibt Filme, die mag man von der ersten Sekunde. Direkt nach einer Minute weiß man: Ich werde diesen Film lieben! FIGHTING WITH MY FAMILY ist so ein Paradebeispiel: Bereits die Anfangssequenz zeigt alles, was ein guter Film haben muss: Großartige Dialoge, liebenswerte Protagonisten und dazu noch eine große Portion Humor.

Ladies and Gents: So macht man einen guten Film! So kriegt man jemanden, wie mich: Ich interessiere mich überhaupt nicht für WRESTLING, kenne mich null damit aus – und trotzdem fiebere ich vom ersten Moment mit, trotzdem hat mich dieser Streifen im Sturm erobert! 

FIGHTING WITH MY FAMILY basiert auf der wahren Geschichte von Wrestling-Superstar Paige – das alleine ist nicht eine Erfolgsgarantie, um eine gute Story auf der großen Leinwand zu porträtieren. Mag sein, dass es für Regisseur und Comedian Stephen Merchant (The Office) ein Glücksgriff war, dass er aus dem Leben einer Familie erzählen kann, die für einander kämpft und für einander einsteht. Es gelingt ihm allerdings so oder so mit Hirn, Herz und jeder Menge Wortwitz diese Underdog-Story zu erzählen.

Ich habe laut gelacht, etwas leiser geweint, hab innerlich Paige angefeuert. Ich weiß nicht, ob dieser Film bei einer großen Masse ankommen wird. Aber mich persönlich hat FIGHTING WITH MY FAMILY überrascht – und ist für mich dieses Jahr bislang eine kleine Perle unter den geschauten Filmen. Es ist eine Heldenreise, eine Außenseiterstory, die das Rad nicht neu erfindet – aber einen ein paar Stunden das Leben versüßt!

Fazit: Toll!! Love it! 9 von 10 Punkten

PS: Wenn Ihr sehen wollt, wie die echte Paige zum ersten Mal auf Florence Pugh trifft, empfehle ich dieses Video aus dem WWE-Channel:

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