Film-Review zum Kinostart von DIE EISKÖNIGIN 2

Von Beate Geibel

weltweit warten kleine und große Fans und zählen die Tage. Am 20. November startet in den deutschen Kinos mit DIE EISKÖNIGIN 2 der Animationsfilm des Jahres. Dieses Mal begeben sich Elsa und Anna gemeinsam mit ihren Freunden auf eine spannende Reise, weit über die Grenzen von Arendelle hinaus…

Darum geht’s in DIE EISKÖNIGIN 2

Im neuen Abenteuer genießen die Schwestern Anna und Elsa ihr ruhiges Leben in Arendelle. Bis eines Tages eine eigenartige Unruhe Elsa ergreift und eine geheimnisvolle Stimme sie in den Wald ruft, die ihr Antworten auf all ihre Fragen verspricht: Warum ist sie so wie sie ist, warum hat gerade sie magische Kräfte? Zusammen mit Anna, Olaf, Sven und Kristoff bricht sie auf, das Rätsel zu ergründen.

Dabei trifft die Crew nicht nur das Volk des Waldes und andere neue Weggefährten, auf ihrer abenteuerlichen Reise müssen Elsa und Anna einmal mehr zusammenhalten und füreinander mit Mut, Vertrauen und Schwesternliebe einstehen.

Pünktlich zur Weihnachtssaison wird einer der erfolgreichsten Animationsfilme aller Zeiten endlich fortgesetzt. Vor rund sechs Jahren verzauberte DIE EISKÖNIGIN – VÖLLIG UNVERFROREN mit atemberaubend schön animierten Landschaften und großen Gefühlen kleine und große Fans. Die mitreißende Geschichte rund um die Schwestern Anna und Elsa berührte Menschen weltweit und löste einen Hype aus, der bis heute anhält. 

Hier könnt Ihr einen Blick auf den Trailer werfen

Disney täte eine Erneuerung gut!

Vorab in Kürze: Ich fand Frozen 2, belanglos.

Liegt es daran, dass ich in letzter Zeit einige gute neue Zeichentrickfilme (z.B. Klaus auf Netflix) gesehen habe, die anders ausschauten, anders gezeichnet waren, bessere, weil humorvolle Dialoge mit Tiefe hatten und nicht von Disney gemacht wurden?

Oder einfach daran, dass ich mich an Disney Filmen sattgesehen habe, weil sie einfach immer gleich anschauen und dort keinerlei Progression oder Mut zu etwas Neuem zu entdecken ist?

Sich in seiner Komfortzone einzurichten, ist immer gefährlich, denn da gibt’s keinen Raum für Erneuerung und die täte Disney gut. Mich beschlich zwischendrin das Gefühl, die eigentliche Story ist reiner Hintergrund und der Film ist nur dazu da, möglichst viele Songs unterzubringen, die man dann alle als Single aus dem Soundtrack auskoppeln kann.

Der erste Filme hatte Charme, die Charaktere waren erfrischend und frech – Frozen 2 dagegen ist glatt poliert und flach. Der einzige Charakter, den ich auch noch im zweiten Film des Franchise wirklich mochte, war Olaf. Er bleibt witzig, philosophisch und ironisch.

Von den neuen Charakteren fand ich dagegen keinen Einzigen interessant.

Mein Fazit

Kinder werden den zweiten Film sicher auch mögen und für die ist diese Film Reihe ja auch an erster Stelle gemacht. Meine Empfehlung schaut Euch zusätzlich “Klaus“ bei Netflix an, die zeigen, wie ein moderner, trotzdem kommerzieller Zeichentrickfilm ausschauen kann.

6/10 Goldblums

 

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