Review des neuen Marvel Films „Black Panther“

Im Anschluss an den Konflikt zwischen den Avengers kehrt T’Challa alias Black Panther in seine Heimat Wakanda zurück. Dort übernimmt er nach dem Tod des Vaters seinen Platz als König des isolierten, jedoch technisch fortgeschrittenen afrikanischen Staates ein.
Als ein alter Freund erneut auftaucht, werden die Kräfte des „Black Panther“ sein Volk durch diese Krise zu führen, auf die Probe gestellt.Nicht nur das Schicksal Wakandas, sondern das der ganzen Welt steht auf dem Spiel.

Hier meine Review zum neuesten Werk aus dem Marvel Universum „Black Panther

Kurz vorab zur Erklärung:

Der politische & soziale Fußabdruck, den der Film bereits weit vor seinem Erscheinen hinterlässt, ist so immens wie berechtigt, es ist ein wichtiger Film, vor allem für die Zuschauerschichten, die bisher im Medium Film unterrepräsentiert waren.

Ich habe mich dennoch entschlossen, den Film rein ob seines Unterhaltungs Aspektes zu rezensieren, damit überlasse ich dem Feuilleton die in die Tiefe gehende Analyse.

Grundsätzliches zum Look des Filmes:

Anfänglich sieht „Black Panther“ aus wie ein James Bond Film. Danach, im zweiten Teil des Filmes ist es ein Superhelden Spektakel, gespickt mit namhaften Schauspielern.

Die teilnehmenden Schauspieler:

Mit von der Partie sind u.a. Oscar Gewinner Forest Whitaker, Angela Bassett, Andy Serkis, Chadwick Boseman. Martin Freeman, Daniel Kaluuya, sowie Michael B. Jordan und auch das ist nur ein kleiner Teil der edlen Schauspielerriege.

Die mythische Welt von Wakanda:

Was auffällt: Wieviel Respekt das Drehbuch den Nebendarstellern entgegenbringt, die zeitweise mehr im MIttelpunkt stehen, als die Hauptfigur „Black Panther“ selbst.

Dieser Aspekt und die Tatsache, dass Wakanda eine in sich stimmige Welt ist, die eine komplette mythische Struktur besitzt, machen das Königreich glaubwürdiger, als Asgard es je war.

Die positiven Aspekte des Filmes:

Black Panther“ ist abwechslungsreich und dazu unterhaltsam, Popcorn Kino in seiner reinsten Form.
Ausserdem gefällt mir, wieviel Respekt Drehbuch und Regie den Frauenfiguren entgegebenbringen

Die negativen Aspekte des Filmes:

Anders formuliert, Black Panther ist bisweilen sehr seicht, insgesamt zu Action lastig, die Gesamtlaufzeit ist zu lang, auch weil die Geschichte komplett vorhersehbar ist.

Mein größter Kritikpunkt ist der afrikanisch-amerikanische Akzent, der nervte mich vom Anfang bis zum Ende des Filmes kolossal.

Die Bewertung des Filmes:

Wo reiht sich der Film im Marvel Universum ein ?

Meines Erachtens liegt er mit etwas Abstand hinter Avengers 1, Guardians of the Galaxy, Ironman 1 und Thor Ragnarok.

Kurzum, unter dem Strich ist der Film gut, allerdings nicht in voller Gänze überzeugend. Darum bekommt er von mir folgende Bewertung:

Review-Fazit: 7,5/10 Goldblums

Foto: © Mavel

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