Filmkritik: MARY POPPINS‘ RÜCKKEHR

Vor der Filmkritik, kommt der Kurzinhalt:

London in den 1930er Jahren, mitten in der Wirtschaftskrise:

Michael Banks ist inzwischen erwachsen, arbeitet für die Bank, bei der auch schon sein Vater angestellt war und lebt zusammen mit seinen 3 Kindern  – Annabel, Georgie und John und der Haushälterin Ellen immer noch in der Cherry Tree Lane 17.

Seine Schwester, Jane Banks, tritt in die Fußstapfen ihrer Mutter, setzt sich für die Arbeiter-Rechte ein und hilft Michael’s Familie wo sie kann.

Als die Familie einen Verlust erleidet, tritt Mary Poppins auf magische Weise wieder in das Leben der Banks und mit Hilfe ihres Freundes Jack (Miranda) kann sie Freude und Staunen zurückbringen.

Wenn ihr nochmal einen kurzen Blick auf den Trailer werfen wollte – et voilà: 

Kommen wir nun zur Filmkritik von MARY POPPINS‘ RÜCKKEHR:

Emily Blunt ist entzückend und schafft es, dieser unantastbar erscheinenden Filmfigur ihren ureigenen Stempel aufzudrücken – das alleine ist schon ein dickes Ausrufezeichen wert.

Auch funktioniert die Chemie mit Lin-Manuel Miranda hervorragend und die Besetzung bis runter in die Nebenrollen ist gelungen.

Hierbei sticht für mich vor allem Meryl Streep deutlich heraus. Die Tanzszenen in ihrer Werkstadt haben etwas vom alten Flair.

Die Musical Nummern hingegen sind okay – obwohl unterhaltend, fehlt ihnen doch der magische und schrullige Charme des ersten Filmes, der aus simplen Gesangsnummern geliebte Klassiker werden ließ.

Mein musikalisches Highlight des Filmes: Als das „Supercalifragilisticexpialigetisch“-Thema kurz aufblitzte und mein Herz beim Erkennen dieser wunderbaren Melodie einen kleinen Satz machte.

Visuell bleibt es an vielen Stellen beim reinen CGI-Gewitter. Eine wohltuende Ausnahme bilden die wirklich gelungenen Misch-Sequenzen auf der Porzellanschüssel.

Fazit:

Hübsch anzuschauende Fortsetzung des Disney Klassikers, der allerdings an vielen Stellen bemüht wirkt, weil er zu viel will und zu wenig wagt.

6,5/10 Goldblums

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