Hörspiel-Review: AURIS

Seit letzter Woche gibt es ein neues Audible Original Hörspiel: AURIS. Ich habe mir dazu eine Hörprobe angehört und einen ersten Eindruck verschafft. Ich selber höre seit meiner Kindheit Hörspiele und Hörbücher und das wirklich gerne. Natürlich haben sich über die Jahre die Inhalte ein wenig verändert.

                   

Die Story

Matthias Hegel ist forensischer Phonetiker und der beste Audio-Profiler Deutschlands. Er ist imstande, nur anhand von Tönen, Geräuschen, Dialekten und Stimmfarben ein psychologisches und optisches Profil von Menschen zu erstellen. Dank ihm sitzen einige der gefährlichsten Straftäter im Gefängnis. Erpresser, Geiselnehmer, Attentäter, von denen die Ermittler oftmals nur kurze Audiomitschnitte hatten. Hegel ist faszinierend, charismatisch, schwer durchschaubar. Und: Er sitzt in Einzelhaft.

Vor einem Jahr hat er eine obdachlose Frau bestialisch ermordet. Die Beweislast war erdrückend. Hegel selbst hat die Tat gestanden und die Polizei zur Leiche geführt. Und dennoch glaubt die Öffentlichkeit an einen Justizirrtum. Wieso soll einer der klügsten Berater der Polizei einen so stümperhaften, scheinbar motivlosen Mord begangen haben? Wieso lehnt Hegel jede Verteidigung ab? Und weshalb verweigert er sich allen Interviews – selbst dem mit der jungen True-Crime-Bloggerin Jula Ansorge, die während ihrer Recherche auf Ungereimtheiten stößt, die seine Unschuld beweisen könnten?

Angetrieben durch einen traumatischen Vorfall in ihrer Vergangenheit, lässt Jula sich durch Hegels ablehnende Haltung nicht beirren und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an, die erst ihr engstes Umfeld und dann sie selbst zu dem Spielball des Wahnsinns werden lassen.

Erster Eindruck

Ich bin persönlich eher ein Fan von Hörbüchern und höre eher seltener Hörspiele. Oft stören mich tatsächlich die zusätzlichen Geräusche und die Hintergrundmusik, die Hörspiele mitbringen. Auch hier finde ich diese teilweise etwas viel und dominant, aber noch nicht so viel, dass es stört. Die leichte Ablenkung zur eigentlichen Story finde ich jedoch trotzdem schade. Die Stimmen finde ich angenehm, was ich am wichtigsten bei Hörspielen und Hörbüchern finde. Man kann ohne Probleme länger zuhören. Dabei finde ich die Stimme von Oliver Masucci jedoch noch einmal etwas angenehmer, als die Stimme von Svenja Jung. Eher hat eine Ruhe in der Stimme, die ich ungemein angenehm finde. Daneben wirkte Svenjas Stimme für mich schon fast hektisch. Über die Story selber kann ich leider jedoch nicht allzu viel sagen, die Hörprobe war interessant und ich würde mir das Hörspiel sicher auch weiter anhören. Ob die Story spannend bleibt, kann ich aber nicht sagen. Das was ich gehört hatte fand ich jedenfalls spannend und hörenswert.

Fazit

Eine gute Story mit guten Stimmen. Einzig die Nebengeräusche könnten aus meiner Sicht gerne etwas weniger sein, um mich nicht immer wieder aus der Story rauszuholen.

Daher gebe ich 8 von 10 Punkten.

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