Review: ABSENTIA (ab 4. April auf 13TH STREET)

Am 4. April 2019 feiert die Serie Absentia ihre deutsche TV-Premiere auf 13TH STREET. Wer ein Fan der Serie Castle ist, kann sich bei der neuen Serie erneut über Stana Katic, dieses Mal in der Hauptrolle der Emily Byrne, freuen. Man erkennt auch ein paar Überschneidungen der beiden Hauptcharaktere. In beiden Serien spielt sie eine starke, toughe und unabhängige junge Frau, die bei der Polizei oder dem FBI arbeitet und dabei in die Fußstapfen ihres Vaters tritt. Zugegeben: nur die Eckpfeiler sind identisch. Die Grundgeschichte der Serie ist da natürlich individueller.

Was Stana über ihre Rolle sagt, könnt Ihr in diesem kurzen Interview sehen:

Die Story

Die erfahrene Ermittlerin Emily Byrne gilt seit der Jagd nach dem berüchtigtsten Serienmörder Bostons als vermisst. Am sechsten Jahrestag ihres Verschwindens wird sie auf einen anonymen Tipp hin in einem Wassertank in einer Waldhütte  aufgefunden – ohne Erinnerung an ihre Gefangenschaft. Der Weg zurück in ihr altes Leben scheint für die Mutter und Ehefrau unmöglich: Ihr Mann Nick (Patrick Heusinger) hat wieder geheiratet und ihr gemeinsamer Sohn nennt die neue Frau seine Mutter. Obwohl ihr Leben in Scherben liegt, versucht die toughe Agentin ihrer Familie wieder näher zu kommen und gleichzeitig das Mysterium ihrer Entführung zu entschlüsseln. Doch dann gerät Emily plötzlich unter Verdacht, ihr Verschwinden selbst inszeniert zu haben und wird zur Hauptverdächtigen einer neuen Mordserie…

Bei der Serie kommt es sehr stark darauf an, wonach ich als Zuschauer suche. Wenn ich eine Serie suche, bei der ich nicht mit voller Aufmerksamkeit dabei sein muss, um alles zu verstehen – und die auch gerne mal nebenher laufen kann, dann ist Absentia die Richtige. Falls man aber eine Serie erwartet, die einen immer wieder aufs Neue überrascht und von vorne bis hinten logisch aufgebaut ist, dann wird man hier wohl eher enttäuscht. Zumindest während der ersten zwei Folgen, die ich schon schauen durfte.

Ich bin ein Fan von Serien, bei denen ich nach einem stressigen Arbeitstag abschalten kann. Auch Absentia hat mir zu diesem Zweck ganz gut gefallen, aber eben leider nicht mehr. Viele Szenen sind mir leider zu unlogisch. Im realen Leben würde es so nicht ablaufen. Die Handlungen der einzelnen Figuren sind also für mich häufig nicht ganz nachvollziehbar. Das könnte einem, wenn man seine neue Lieblingsserie sucht, eindeutig stören. Stana Katic nehme ich das Trauma nach einer harten Zeit ab. Die emotionale Leere, die man wahrscheinlich dabei empfinden muss spielt sie gut. Es fehlt mir jedoch bei den anderen Hauptfiguren etwas mehr Energie und Leidenschaft auf emotionaler Ebene.

Mein Fazit zu Absentia

Wenn man sich nicht zu sehr an Details festklammert und eine Serie sucht, von der man zwischendurch keine großen Pausen benötigt, ist Absentia super. Sie ist nicht perfekt und an manchen Ecken sicherlich ausbaufähig, jedoch haben mich diese Fehler nicht so sehr aufgehalten, dass ich nicht wissen möchte, wie es weitergeht. Die Grundlage finde ich solide und daher gebe ich, trotz Patzern, 7 von 10 Punkten.

Interview mit Patrick Heusinger

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