REVIEW: „BATMAN V SUPERMAN: DAWN OF JUSTICE“ Kinostart: (24. März 2016)

Zum Film

Regisseur Zack Snyder („Man of Steel“) präsentiert BATMAN V SUPERMAN: DAWN OF JUSTICE mit Oscar®-Preisträger Ben Affleck („Argo“) als Batman/Bruce Wayne und Henry Cavill („Man of Steel“, „Codename U.N.C.L.E.“) als Superman/Clark Kent in den Hauptrollen. Erstmals sind damit die berühmten Figuren gemeinsam auf der Leinwand zu sehen.

Jener überragende Streiter für Recht und Ordnung in Gotham City fürchtet, dass selbst die Aktionen eines gottähnlichen Superhelden außer Kontrolle geraten könnten, wenn er nicht ständig beaufsichtigt wird. Deshalb legt er sich jetzt mit dem meistverehrten modernen Retter in Metropolis an, während die Welt darüber streitet, welche Art Helden sie eigentlich braucht. Und da Batman und Superman nun einander bekämpfen, taucht unversehens eine neue Bedrohung auf, durch die die Menschheit in brisante Gefahren von ungeahnten Ausmaßen gerät.

KURZ-FAZIT

Ich gehöre nicht zu den Comic-Fans, die sich im Batman und Superman Universum gut auskennen. Im Gegenteil. Obwohl ich eine Schwäche für Superhelden-Verfilmungen habe, frage ich mich: was soll das Ganze? Warum diese Animosität zwischen zwei Guten? Das Konzept schien mir vorweg regelrecht absurd. Vielleicht ist das aber auch ganz gut so, denn ich hatte ehrlich gesagt keine überhöhten Erwartungen an den Film. Um noch ehrlicher zu sein, waren meine Erwartungen nach „Man of Steel“ ziemlich gering. Zack Snyder hat meiner Meinung nach mit der Verfilmung des DC Comics dem kryptonischen Mythos nicht gut getan.

Um so erstaunlicher war es für mich, dass mir BATMAN V SUPERMAN: DAWN OF JUSTICE tatsächlich gefallen hat. Der Film ist gut gemacht, erklärt sich gut und war durchweg spannend. Ben Affleck und Henry Cavill haben auf der großen Leinwand eine gute Chemie und bringen den Zwist gut rüber. Mein absolutes Highlight ist Jeremy Irons als Alfred Pennyworth. Er gibt dem Waynschen Butler eine ganz neue Dimension und Tiefe, die mir sehr gut gefallen hat.

Leider völlig fehlbesetzt: Amy Adams als Lois Lane – sowie Jesse Eisenberg als Lex Luthor. Amy Adams ist für mich einfach nicht Lois Lane. Lois, die Journalistin, die Biss und Witz hat – und das bringt Amy leider überhaupt nicht rüber. Dafür sieht sie gut aus in extremen High Heels. Immerhin. Jesse Eisenberg spielt mir Lex Luthor zu überdreht und verrückt. Vielleicht ist das ziemlich nah an den Comics – das kann wahrscheinlich jemand anderes besser beurteilen als ich. Für mich war die Figur einfach zu viel. Und auch wenn das nur eine Kleinigkeit ist: seine langen Haare irritieren mich ungemein.

Von einem Comic-Kenner habe ich mir im übrigen sagen lassen, dass es in BATMAN V SUPERMAN: DAWN OF JUSTICE vielversprechende Traumsequenzen von Bruce Wayne gibt, die Hinweise auf eine mögliche Richtung des bereits vermuteten Fortsetzungsfilm geben. Mit der Einführung von Wonder Woman ist es ohnehin fast sicher, dass wir demnächst  Filme zur „Justice League“ erwarten können.

FAZIT BATMAN V SUPERMAN: DAWN OF JUSTICE: Ich mag das Marvel-Universum lieber – aber gut gemacht 7/10

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