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Der neue Action-Thriller Bright von Erfolgsregisseur David Ayer (Suicide Squad, End of Watch) spielt in einer alternativen Gegenwart, in der Menschen, Orks, Elfen und Feen seit Anbeginn der Zeit friedlich Seite an Seite miteinander leben. Im Mittelpunkt des Netflix Original Films stehen zwei Polizisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Der Mensch Ward (Will Smith) und der Ork Jakoby (Joel Edgerton) machen bei einer nächtlichen Routinepatrouille eine düstere Entdeckung… Neben ihren persönlichen Differenzen müssen sie auch Heerscharen von Feinden überwinden, wobei eine junge Elfin und ein längst verschollen geglaubtes Relikt in ihre Obhut geraten, das in den falschen Händen die gesamte Welt zerstören könnte.

Fazit

Warum muss man eine an sich gute Idee mit 100 Mille, Will Smith und jede Menge Krach künstlich aufblasen, wenn am Ende doch nur ein unterdurchschnittlicher Action Thriller mit Fantasy Elementen bei rauskommt ?

Das Wort “dumm” beschreibt ganz gut, was nach den ersten 40 Minuten als Begriff in meinem Hirn herumgeisterte. Humor, der keiner ist, der fast so platt ist, wie in schlechten deutschen Comedy TV Produktionen. Vorhersehbar von der ersten bis zur letzten Minute, die schon 100 Mal gesehene Geschichte zweier unterschiedlicher Cops, die mehr wider als willig als Partner fungieren, mit dem einzigen Unterschied, dass der eine ein Ork ist, und die beiden anstatt Drogendealer hier eben Elfen und einen magischen Zauberstab jagen.

Der Versuch, die verschiedenen Spezies – wobei die Orks die Unterschicht, die Menschen die Mittelschicht und die Elfen die vermeintliche Elite darstellen – als Transportvehikel für die gesellschaftspolitische Situation in den USA zu nutzen, scheitert jämmerlich.

Netflix, dass Ihr das besser könnt, zeigte der, ebenfalls 2017 erschienene Film, “Okja”. In diesem Punkt ist Euch Amazon, die mit “Manchester by the Sea” bereits ihren ersten Oscar gewinnen konnten, einen Schritt voraus.

Wer auf Action Filme ohne großen Anspruch steht, mag dem Film vielleicht etwas abgewinnen, ich hab mich über verschwendete 117 Minuten meines Lebens geärgert.

Fazit: 2/10 Goldblums

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