Kurzinhalt

Die Verfilmung von Stephen Kings Romanepos “Der Dunkle Turm” entführt uns in ein Universum, dessen Welten von einem gigantischen dunklen Turm zusammengehalten werden. Unsere Welt ist Teil dieses Universums, so wie unbekannt viele Andere, die miteinander verbunden sind. Die Revolvermänner beschützen den dunklen Turm vor dem Bösen, das in Walter O’Dim (Matthew McConaughey), dem Mann in Schwarz, Gestalt annimmt. Revolvermann Roland Deschain (Idris Elba) ist mittlerweile der letzte seiner Art. Es steht nicht gut um den dunklen Turm und damit das Schicksal unserer Welt. Doch noch gibt sich Roland nicht geschlagen. Mit der Hilfe des Jungen Jake Chambers (Tom Taylor) nimmt er den Kampf gegen den Mann in Schwarz wieder auf.

Fazit

Der Revolvermann und der Mann in Schwarz sind mit Idris Elba und Matthew McConaughey nicht nur hochkarätig, sondern auch äußerst passend besetzt. Die Rolle von Walter O’Dim scheint Matthew McConaughey wie auf den Leib geschneidert zu sein, er spielt den Bösewicht, der gerne mit seinen Opfern spielt, mehr als glaubwürdig. Auch die Welt, die im Film geschaffen wird, mit ihren Eigenheiten, Geschichten und Schicksalen, macht neugierig und Lust auf mehr.

Leider reichen die 94 Minuten Spiellänge bei Weitem nicht aus, um dem Potenzial, das in der Buchreihe von Steven King steckt, gerecht zu werden. Viele Elemente werden lediglich angerissen oder angedeutet. Der Film bleibt daher sehr oberflächlich und wirkt teilweise sogar gehetzt. Beziehungen zwischen den Charakteren erhalten zu wenig Zeit, um sich authentisch entwickeln und entfalten zu können. Dadurch wird eine Distanz zur Geschichte aufrechterhalten, obwohl es durchaus Parallelen und Bezüge zur Realität gibt. Am Ende folgt  die scheinbar notwendige Schießerei, damit das Können der Special Effects Verantwortlichen richtig zur Geltung kommen kann. Diese wertvollen Minuten wären an anderer Stelle sinnvoller einzusetzen gewesen.

“Der dunkle Turm” wird dem Anspruch, die Verfilmung einer Steven King Buchvorlage zu sein, nur bedingt gerecht. Potenzial ist definitiv gegeben, auch durch eine tolle Besetzung, leider wurde die Geschichte aber sehr verkürzt und oberflächlich erzählt. Der Funke ist bis zum Ende nicht wirklich übergesprungen.

Fazit: 4 von 10 Punkten

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