Review: FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE

Heute kommt der Steven King Klassiker „Friedhof der Kuscheltiere“ erneut in die deutschen Kinos. 30 Jahre nach der Erstverfilmung wird dem Horror-Thriller erneut Leben eingehaucht. Ich konnte schon einen ersten Einblick des Remakes bekommen.

Worum geht es in dem Film?

Dr. Louis Creed ­(Jason Clarke), seine Frau Rachel (Amy Seimetz) und ihre beiden Kinder Gage (Hugo und Lucas Lavoie) und Ellie (Jeté Laurence) entfliehen der Großstadt für ein beschauliches Leben auf dem Land. Ganz in der Nähe ihres neuen Zuhauses und von dichtem Wald umgeben, befindet sich der unheimliche „Friedhof der Kuscheltiere“. Nach einem tragischen Zwischenfall bittet Louis seinen kauzigen Nachbarn Jud Crandall (John Lithgow) um Hilfe und löst damit ungewollt eine gefährliche Kettenreaktion aus, die etwas abgrundtief Böses freisetzt und das neu gewonnene Familienidyll bedroht. Schnell wird den Creeds klar, dass der Tod manchmal besser ist …

I don’t wanna be buried in the pet cementary!

Inhaltlich hat das Remake der Originalverfilmung leider nicht viel hinzuzufügen. Es wird zum großen Teil eben ‘nur’ modernisiert. Mir fehlte es hier etwas an kreativer Interpretation des Buches. Es wäre super gewesen an der ein oder anderen Stelle überrascht zu werden, aber das ist eben leider nicht passiert. Zumindest, wenn man das Original kennt. Gegen Ende rast der Film dann leider auch etwas durch die Szenen und man kommt gar nicht ganz dazu sich einzufinden.

Und dann ist es schon alles vorbei. Die Verteilung der Spannungskurve ist leider etwas komisch gewählt. Auch könnte der Film, aus meiner Sicht, am Ende aus einer Teenie-Horror-Komödie entsprungen sein, was bei mir die Spannung dann endgültig erloschen hat. Im restlichen Film gab es dann schon ein, zwei Stellen, an denen ich zusammengezuckt bin vor Schreck. Was mir leider etwas gefehlt hat sind Informationen zu manchen Hintergründen, bei denen mir der Zusammenhang zu den Geschehnissen nicht ganz klar werden wollte. Daher wurde ich etwas aus der Spannung herausgerissen , wie z.B. bei der Geschichte der Schwester. Diese wird immer wieder aufgegriffen, aber richtig dazugehören tut sie nicht…

Mein Fazit

Alles in allem würde ich dem Remake 6 von 10 Punkte geben, da die Besetzung schon wirklich stark war – jedoch ist mir das Ende zu abrupt und hätte etwas mehr Horror vertragen können.

 

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