Invisible Sue im Farbfilm Verleih

Review: INVISIBLE SUE

Gestern startete INVISIBLE SUE in den deutschen Kinos. Wer Lust auf ein tolles deutsches Kinoabenteuer hat der sollte sich den Teenie-Superhelden-Film nicht entgehen lassen. Ich sag nicht oft gutes über deutsche Filme, aber den fand selbst ich knorke!

Über INVISIBLE SUE

Sue ist zwölf und hochintelligent, aber auch Einzelgängerin, die in der Schule oft übersehen oder von der tussigen Mädchenclique gehänselt wird. In ihrer Freizeit flüchtet sie sich in Superheldencomics. Auch ihre Mutter hat als ehrgeizige Wissenschaftlerin eher nur Arbeit im Kopf. Deshalb ist Sues engster Vertrauter ihr Vater. Als Sue sich eines Tages im Labor ihrer Mutter befindet, kommt es plötzlich zu einer Explosion, niemand wird verletzt, doch Sue kommt mit einer geheimnisvollen Flüssigkeit in Kontakt. Schnell merkt sie, dass sie sich verändert und sich komplett unsichtbar machen kann.

Die neue Superkraft ist zunächst ziemlich cool, erweist sich dann jedoch als richtig gefährlich, denn plötzlich sind eine Menge Leute hinter ihr und dem Serum her. Als dann noch ihre Mutter vor ihren Augen entführt wird, muss dringend ein Plan her. Gemeinsam mit der genialen Tüftlerin App sowie ihrem neuen Mitschüler und coolen BMXer Tobi macht sich Sue auf die Suche nach ihr. Dabei kommt ihnen auch Alfred zu Hilfe, ein altkluges Hologramm und geheimer Assistent ihrer Mutter. Wird es dem Trio gelingen, Sues Mutter zu befreien und die Entführer zur Strecke zu bringen?

Meine Review zu INVISIBLE SUE

Der Film ist eine klare Homage an Comics, Superhelden Filme und jedwede Form der Girlpower. So kann der aufmerksame (eher erwachsene) Zuschauer eine Vielzahl an Easter-Eggs entdecken die dem Jungpublikum sicher eher durch die Lappen gehen. Super Moon (Sailor Moon), die Heldin aus Sues Lieblingscomics heißt im echten Leben Theodora Summers (wie Buffy Summers). In Sues Schul-Spint prankt ein Sticker der besagt CAP WAS RIGHT (Avengers). Und das Gerät mit dem App ihr Fahrrad oder das das Moped beschleunigt heißt einfach direkt Flux Kompensator (Zurück in die Zukunft).

Das tolle an INVISIBLE SUE ist aber, dass der Film trotzdem nicht als Abklatsch rüberkommt. Klar sind Handlungsstränge und Stil angelehnt, aber es wird nicht versucht mit amerikanischen Superhelden-Produktionen mitzuhalten. Der Film ist deutlich deutsch und verstellt sich nicht. Den jungen Schauspielern merkt man noch an, dass sie Kinder sind. Zum Zeitpunkt des Drehs waren die fantastischen drei gerade einmal 12 Jahre alt. Kein Vergleich zum over-acting amerikanischer Jungschauspieler die seitdem sie aus der Windel raus sind vor Kameras gezerrt wurden.

Die Handlung von INVISIBLE SUE ist trotz erkennbarem Verlauf spannend und hält einige Wendungen bereit. Zum Filmende verrate ich nun nicht viel, außer, dass es durchaus Raum für Fortsetzungen bietet.
Von mir gibt’s 9 von 10 Punkten für einen tollen Film den ich mir auch beim zweiten Mal noch gerne angeschaut habe!

 

Eindrücke der Premieren Veranstaltung von INVISIBLE SUE

Am 31.10.2019 feierte INVISIBLE SUE Premiere im Leipziger Cineplex. Hier ein paar Fotos. Nach dem Film folgte ein Q&A welches ich euch auch aufgezeichnet habe. Hier durften insbesondere die jungen Gäste einmal genauer nachfragen wie Sue das mit der Unsichtbarkeit, zum Beispiel, gemacht hat.

 

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