Review: NIGHTLIFE (mit Elyas M’Barek)

Darum geht es bei Nightlife

Der Berliner Barkeeper Milo und seine Traumfrau Sunny begegnen sich auf schicksalhafte Weise im Nachtleben und verabreden sich auf ein Date. Alles scheint perfekt zu laufen, doch als Milos chaotischer Freund Renzo auftaucht, eskaliert der romantische Abend zu einer völlig verrückten Jagd durch das Berliner Nachtleben. Wenn Milo und Sunny dieses Date überstehen, kann ihre Liebe echt nichts mehr erschüttern …

Trailer von „Nightlife“

Mein Fazit zum Film

Mit viel Witz, interessanten Protagonisten und einer tollen Kameraführung durch ein paar meiner liebsten Berliner Orte, hat Nightlife mich gleich gepackt und für Lust auf mehr gesorgt. Das erste Drittel des Films hatte alles was für mich eine gute deutsche Liebeskomödie ausmacht.

Die Story harmonierte thematisch komplett und lebte seinen Titel „Nightlife“. Mit Elyas M’Barek als Milo der mit seinem besten Kumpel und Mitbewohner Renzo seine eigene Bar eröffnen will und Palina Rojinski als Sunny, die Dank einigen miesen Dating-Erfahrungen aus dem Nightlife, keine Lust mehr auf genau dieses hat, war es für mich eine durchaus unterhaltsame und runde Geschichte die mir sehr viel Freude bereitet hat.

Ich wünschte, ich würde hier ohne ein „aber“ auskommen, jedoch rutschte mir die Geschichte thematisch leider dann zu weit vom Kern ab. So ging es für die Charaktere größtenteils nur noch darum die Drogen bzw. das Geld dass man ein paar üblen Typen schuldete wieder zu besorgen. Die Realisierung der eigenen Bar war nun das kleinste Problem. Hier wäre meiner Meinung nach noch viel mehr Potenzial im Thema gewesen.

Glücklicherweise fand der Film im letzten Drittel aber noch einen lustigen, tollen und zugleich echt süßen Abschluss.

Daher gebe ich dem Film alles in allem 6 von 10 Punkten.

Nightlife läuft ab dem 13.02.2020 in den Deutschen Kinos.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.