REVIEW: „SONG TO SONG“ (KINOSTART: 25. MAI 2017 IM VERLEIH VON STUDIOCANAL)

Von Beate Geibel 

Zum Film 

Musikproduzent Cook (Michael Fassbender) ist eine ebenso erfolgreiche wie exzentrische Lichtgestalt der berüchtigten Musikszene von Austin, Texas. In der Hoffnung auf ihren großen Durchbruch lässt sich die ambitionierte Musikerin Faye (Rooney Mara) auf eine Affäre mit ihm ein, die ihr schnell zum Verhängnis wird, als sie den aufstrebenden Songwriter BV (Ryan Gosling) kennenlernt und sich in ihn verliebt. Abseits des Rampenlichts entwickelt sich ein explosives Dreiergespann, deren Protagonisten sich zwischen Liebe, Betrug und Sinnlichkeit treiben lassen…

Regisseur Terrence Malick („To the Wonder“, „The Tree of Life“) vereint diesmal nicht nur sein bewährtes Schauspielerensemble sondern präsentiert auch legendäre Musiker wie Patti Smith, Iggy Pop oder die Red Hot Chili Peppers in Gastauftritten. Damit bietet SONG TO SONG eine besondere musikalische Kinoerfahrung und spannt den Bogen zu einem authentischen Lebensgefühl unserer Zeit, in der die Suche nach Fame und der Erfüllung der eigenen Träume jeden Schritt bestimmt. Neben den Protagonisten Ryan Gosling, Michael Fassbender und Rooney Mara konnte Malick wieder Natalie Portman und Cate Blanchett gewinnen. SONG TO SONG eröffnete das diesjährige South By Southwest-Festival in Austin, Texas.

Fazit

Bei Filmen von Terrence Malick stelle ich mir immer wieder die gleiche Frage: Ist das nun pures Genie, oder doch verquaster, verhuschter Mist?

Und auch dieses Mal “enttäuscht“ Herr Malick uns nicht. In “Song to Song” verschwimmen Realitäten mit Rückblenden und Traumsequenzen, durchsetzt mit einem oftmals deplatzierten Soundtrack, zu dem schöne, gelangweilte Menschen an leeren, eleganten Orten und elegante, leere Menschen an schönen, langweiligen Orten mit den Folgen eine Menage a Trois umgehen lernen müssen.

Fazit: Nach reiflicher Überlegung tendiere ich zu Mist, denn mir ist bis heute nicht klar, was Malick uns mit diesem Film eigentlich sagen will, noch wohin er mit dieser Story eigentlich wollte. 4 von 10 Punkten

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