REVIEW: „STAR TREK BEYOND“ (Kinostart: 21. Juli 2016)

Von Beate Geibel

Kurzinhalt

Star-Wars-Regisseur und Mastermind J.J. Abrams produziert mit STAR TREK BEYOND ein brandneues Action-Abenteuer der Enterprise-Crew. Die Regie des Kultfranchise übernimmt Regisseur Justin Lin, der bereits die „Fast & Furious“-Reihe zu neuen Höhen geführt hat.

Auf ihrer Forschungsmission gerät die Enterprise in einen gnadenlosen Hinterhalt. Unter Dauerbeschuss kann die Crew um Captain Kirk nur in letzter Sekunde auf fremdem Terrain notlanden. Doch statt in Sicherheit befindet sie sich plötzlich zwischen den Fronten eines scheinbar ausweglosen Konflikts. Getrennt voneinander und ohne Kontakt zur Außenwelt ziehen Kirk und sein Team in den Kampf gegen einen mysteriösen und übermächtigen Feind.

Fazit

Vorab, ich bin, was die Star Trek Welt angeht, quasi Laie.  Ich hab zwar die Serie gesehen, auch die Filme, aber keinen Plan von der Mythologie, irgendwelcher Comics, sofern sie denn existieren, bin keiner der Nerds, der jede Zeile aus dem Kopf daher beten könnte.

Deshalb gehe ich in jeden Star Trek Film, ohne Fan-Rucksack, ohne Erwartung, neutral wie die Schweiz.

Ufff dachte ich, als ich aus dem Kino kam, Erleichterung.

Im Vergleich zu all den Sommer-Blockbustern, die ich in den letzten Wochen gesehen habe, endlich mal einer der nicht komplett für die Füße ist! Der Wechsel hin zu Regisseur Justin Lin („Fast & Furious“) und vor allem Simon Pegg & Doug Jung, die hier für das Drehbuch verantwortlich sind, hat in meinen Augen funktioniert. Herausgekommen ist eine schlichtere, traditionellere Version von Star Trek, die vor allem den Geist der Originalserie wachküsst.

Ich mag diese überdimensionierte Version einer alten Serien Episode, nur mit mehr Krach, Getöse und ganz viel Rumtollerei. Zwar wirkt der Humor an manchen Stellen ein wenig hölzern, aber das tut dem guten Gesamteindruck keinen Abbruch. Jede Menge gut gefilmter, schneller Aktionssequenzen, verschrobene Dialoge, spektakuläre Bilder, z.B. die Angriffe dieser, ich nenn sie mal Bienenviecher, sind visuell große Klasse!

Zuweilen herrlich altmodisch, ein bisschen sentimental, dann wieder spektakulär und atemberaubend, vor allem die kugelförmige, in sich drehende moderne Raumstation ist atemberaubend.

Fazit: Ich kann mir kaum einen besseren Weg vorstellen, um die Feierlichkeiten des 50 Jahre Star Trek Jubiläums einzuläuten, als mit dieser filmischen Huldigung der Serie. 7/10 Punkten

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