Sweetbitter (c) STARZPLAY

Review: SWEETBITTER Staffel 2 (STARZPLAY)

Die zweite Staffel von SWEETBITTER startet heute Abend auf STARZPLAY. Dazu empfehle ich einen trockenen Spätburgunder Rosé in einem überdimensionierten Glas und ein kuscheliges Sofa #amazonprimeandwine

Zum Inhalt von SWEETBITTER Staffel 2

Wie geht es weiter, nachdem man sich als „die Neue“ bewährt hat? Tess (Ella Purnell) hat den Job, und sie ist entschlossen, alles zu geben. Aber schon bald wird ihr klar, dass sie im Restaurant kaum überleben wird, wenn sie  nicht das Spiel mitspielt. Sie hungert nach Wissen, aber hier geht es um  mehr als um den Unterschied zwischen einem Bordeaux und einem Burgunder.  Wissen allein genügt nicht– sie muss es auch zum Einsatz bringen und weniger auf ihren Kopf als auf ihren Bauch hören. Sie braucht Erfahrung. Ihre Neugier leitet Tess zu ihrem sexuellen Erwachen, sie entdeckt ihre Stimme und schließlich erkennt sie auch die Kraft, die tief in ihr wohnt.

Meine Review

SWEETBITTER ist und bleibt seichte Unterhaltung ohne große Höhepunkte, ohne Cliffhanger, ohne Bäm Chacka Wow Wow. Stattdessen ist SWEETBITTER konstant, schön anzusehen und irgendwie einfach nachvollziehbar. Man kennt doch diese kindliche Euphorie mit der man aus Schule/Ausbildung/Studium in die echte Welt eintritt und dann da irgendwie rumstolpert um seinen Weg zu finden. Das ist genau, was Tess da gerade tut.

Und nachdem sie sich in Staffel 1 zunächst in dieser Welt einfügte, entwickelt sie sich jetzt. Wie ein Wein braucht sie ihre Zeit zum reifen. Tess lernt ihren Stellenwert kennen, und dass man sich diesen erarbeiten und einfordern muss. Und dabei schaut man gerne zu. SWEETBITTER ist nicht die Serie von der du allen deinen Kollegen am nächsten Morgen erzählst. SWEETBITTER ist eher die Serie die du deiner besten Freundin bei einem Glas Wein empfiehlst. So ein Kleinod voller leckerem Essen, schöner Menschen und nicht ganz so riesengroßer Probleme wie sonst überall. Und damit will ich in keinster Weise die Alltagsprobleme von Gastro-Servicepersonal klein reden. Viel mehr zeigt einem die Serie, dass jede soziale Schicht ihre Päckchen zu tragen hat. Denkt daran beim nächsten Restaurantbesuch.

Fazit: 8 von 10 Punkten für die konstant entspannte Unterhaltung.

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