Review: „The Killing“ – Staffel 4 (seit 1. Oktober 2015 auf Blu-ray und DVD bei Pandastorm Pictures)

Mit: Mireille Enos (World War Z), Joel Kinnaman (RoboCop), Billy Campbell, Liam James, Annie Corley, Gregg Henry, Amy Seimetz, Tyler Ross, Sterling Beaumon, Levi Meaden, Joan Allen
Regie: Nicole Kassell, Lodge Kerrigan, Ed Bianchi, Gregory Middleton, Coky Giedroyc, Jonathan Demme (Das Schweigen der Lämmer), Brett Conrad

INHALT

Nach dem drastischen Ende der dritten Staffel versuchen Detective Sarah Linden und ihr Kollege Stephen Holder, die Spuren zu verwischen und parallel mit den Konsequenzen zu leben. Die beiden Ermittler bekommen einen neuen Fall übertragen, den Mord an einer vierköpfigen Familie. Der einzige Überlebende und Hauptverdächtige ist der Sohn Kyle Stansbury, der Kadett an einer privaten Militärakademie ist. Währenddessen untersucht Detective Carl Reddick das Verschwinden von Lieutenant Skinner. Können Linden und Holder den Fall lösen, während sie mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen haben?

FAZIT

Die vierte Staffel von „The Killing“ kann nicht ganz mit der Spannung der ersten Staffeln mithalten. Ehrlichgesagt, konnte das schon die dritte Season nicht. Zu smart, zu emotional mitreißend, zu gut gemacht waren die ersten Beiden. Das gesagt, bedeutet es allerdings nicht, dass sich das Schauen der 4. Staffel nicht lohnt. Im Gegenteil.

Der Fall an sich ist nicht wahnsinnig originell – man hat das Gefühl die Story in ähnlicher Variante in x-Krimi-Serien gesehen zu haben: Eine Familie wurde in ihrem Haus regelrecht abgeschlachtet. Mutter, Vater und zwei Töchter. Nur der Teenager-Sohn überlebt schwerverletzt mit einer Kopfwunde. Da liegt die Vermutung nahe: Kyle habe die Morde begangen und dann versucht sich umzubringen. Das Ermittler-Duo Linden und Holder sind sich uneinig. Kann der Junge, der Student in einer Militärakademie ist, wirklich gnadenlos seine Familie hingerichtet haben? Die Auflösung des Falles ist nicht besonders kreativ oder überraschend, bleibt allerdings durchgehend kurzweilig.

Was die vierte Staffel aber tatsächlich zu was ganz Besonderen und daher empfehlenswert macht, ist die Dynamik zwischen den Partnern Linden und Holder. Der vorherige Fall lässt die Beiden nicht los, schweißt sie einerseits zusammen und andererseits schürt er auch Missvertrauen. Die Beziehung der Beiden durchläuft neue Tiefen, die wir so noch nicht gesehen haben. Und das zu Verfolgen, macht wahnsinnig Spaß.

Fazit: 7 von 10 Punkten

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