Kurzinhalt

In einer nahen Zukunft haben Überbevölkerung und Hungersnot zu einer drastischen Ein-Kind-Politik geführt. Dadurch sind sieben identisch aussehende Schwestern (Noomi Rapace) zu einem Versteckspiel gezwungen, um der Verfolgung durch das „Kinder-Zuteilungsbüro“ unter Leitung der unerbittlichen Nicolette Cayman (Glenn Close) zu entkommen. Um zu überleben, müssen Monday, Tuesday, Wednesday, Thursday, Friday, Saturday und Sunday, wie die Frauen von ihrem Großvater (Willem Dafoe) genannt wurden, die Identität einer fiktiven Person annehmen – Karen Settman. Einmal pro Woche darf jede der Schwestern am Wochentag, dessen Namen sie trägt, an die Öffentlichkeit und am Leben teilnehmen, während die restlichen sechs in der gemeinsamen Wohnung gefangen sind. Das geht so lange gut, bis Monday eines Tages nicht mehr nach Hause zurückkehrt…

Fazit

Die Idee hinter der Geschichte erzeugt bei mir eine Mischung aus Faszination und Verstörung, zeichnet sie doch ein Zukunftsszenario, was ob der aktuellen Überbevölkerung unserer Welt beim zweiten Draufschauen gar nicht so unrealistisch ist.

Noomi Rapace in der Hauptrolle gelingt es mit Mühe, die sieben verschiedenen Charaktere mit Leben zu füllen, was aber nicht an Rapace liegt -  sie ist wie immer erstklassig – sondern am fahrigen und fragmentarischen Drehbuch.

Der ganze Film wirkt ab und an, als ob er über den Status eines Entwurfes nicht hinausgekommen ist.

Was bei Tatiana Maslany in “Orphan Black” glaubwürdig rüberkommt, weil jeder ihrer Charaktere tatsächlich eine eigene Persönlichkeit hat, wirkt bei “What happened to Monday” oft bemüht und ungenau.

Trotz des löchrigen Drehbuchs und das gefühlte Fehlen eines echten Bösewichtes, denn eine blasse Glenn Close bleibt ambivalent und einem eher langweiligen Look, ist der Film spannend bis zur letzten Minute und überzeugt durch die Präsenz von Noomi Rapace auch in den Actionszenen des Filmes, die gerne etwas zahlreicher hätten ausfallen können.

Fazit: 7 von 10 Punkten

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