Review zu CLUB DER ROTEN BÄNDER – WIE ALLES BEGANN

Kurzinhalt:

Das Leben von Leo, Jonas, Emma, Alex, Hugo und Toni scheint nicht anders zu sein als das von anderen Teenagern. Leo ist glücklich und liebt es, Fußball mit seinen Freunden zu spielen. Seine restliche Zeit verbringt er mit seinen Eltern und seiner Schwester. Jonas wäre froh, wenn ihm sein Bruder nicht das Leben zur Hölle machen würde. Emma versucht alles, um es ihren Eltern recht zu machen, und Alex hat Ärger mit seiner Lehrerin. Toni sagt immer unverblümt, was er denkt, und sucht Hilfe bei seinem Opa. Und Hugo nimmt für einen Sprung vom Zehnmeterturm seinen ganzen Mut zusammen.
Doch dann wird Leo schlagartig aus seinem Alltag gerissen und muss ins Krankenhaus. Alles ist plötzlich anders, Untersuchungen und Diagnosen bestimmen sein Leben, und sein Bettnachbar macht ihm zusätzlich das Leben schwer. Als er Emma entdeckt, traut er sich zunächst nicht, sie anzusprechen.
Dass der Weg von Jonas, Alex und Toni auch irgendwann im Albertus-Klinikum enden wird, wo Hugo schon eine ganze Weile im Koma liegt, und dass sie eines Tages der „Club der roten Bänder“ sein werden, ahnt Leo, der zukünftige Anführer, zu diesem Zeitpunkt ebenso wenig wie die anderen, späteren Club-Mitglieder.

Kann man sich CLUB DER ROTEN BÄNDER – WIE ALLES BEGANN anschauen, auch ohne die Serie gesehen zu haben?

Mein Fazit: Ja, das kann man und das sollte man!

Denn der Film hat eine ganze Reihe an Themen, die jeden von uns berühren und ansprechen. Freundschaft, Liebe, Krankheit, Tod, Hoffnung und Verzweiflung. Kurzum, die Tragik des Lebens.

Uns wird bewusst, dass wir in manchen Situationen Menschen brauchen, die nicht von unserer Seite weichen und wie dankbar wir sein können, solche Menschen in unserem Leben zu haben. Wie kostbar die Zeit ist, die wir miteinander verbringen, egal wie kurz sie sein möge.

Es ist nicht schlimm zu sterben – es ist nur schlimm, sein Leben nicht zu leben.

Jeder der einzelnen Charaktere geht durch seinen ganz eigenen Schmerz. Obwohl sie so jung sind, tragen alle bereits eine große Last auf ihren Schultern. Durch Krankheiten in der Familie, Trennung der Eltern, Vernachlässigung. Der Darstellung des Lebens von Leo wird im Film mehr Raum gegeben als den anderen, dennoch kann man sich gut in die Charaktere von Jonas, Emma, Alex und Toni hineinversetzen.

Der Cast ist wirklich toll und besonders Jürgen Vogel und Tim Oliver Schultz harmonieren zusammen und sind großartig in ihren Rollen.

Ein richtig gutes Drehbuch, wo trotz aller Tragik auch immer eine Prise Humor folgt.

Albert Espinosa, auf dessen persönlichen Erlebnissen ‚Der Club der roten Bänder‚ beruht, stand auch dem Drehbuchprozess zum Kino Prequel zur Seite.

Zudem gibt es einen, wie ich finde, wahnsinnig guten Score.

Die große Fangemeinde des VOX Serienhits darf sich also auf ein Wiedersehen mit Leo, Jonas, Emma, Alex, Hugo und Toni auf der Kinoleinwand freuen.

Und alle anderen haben mit Sicherheit nach dem Film Lust, die 3 Serienstaffeln zu gucken, weil sie wissen wollen, wie es mit dem Club weitergeht. Mir jedenfalls ging es so…

Fazit: Emotionen pur! Ein wirklich toller Film, in dem man keine Minute verpassen möchte: 9/10 Punkten

 

Kinostart: 14. Februar 2019
im Verleih von Universum Film

mit

Tim Oliver Schultz, Damian Hardung, Luise Befort, Ivo Kortlang, Timur Bartels,

Nick Julius Schuck, Jürgen Vogel u.v.m.

Regie:   Felix Binder

Drehbuch:  Arne Nolting, Jan Martin Scharf mit Albert Espinosa

Produktion: Bantry Bay Productions GmbH (Gerda Müller, Jan Kromschröder)  in Koproduktion mit VOX Television und Universum Film

 

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