Serien Review „Just Push Abuba“

Worum es in der Webserie „Just Push Abuba“ geht:

Die Macher hinter der Serie „Just Push Abuba“ (allesamt frische AbsolventInnen des Serial Eyes Studiengangs der dffb bzw. der Filmuniversität Babelsberg) wenden sich darin ihrer Heimatstadt Berlin zu, wo so oft aus der Not eine Tugend gemacht wird.

In diesem Fall ist es die Kreuzberger 3er-WG, bestehend aus einer Griechin, einem Koreaner und einem Deutschen, die aus Geldmangel eine Ecke in ihrem Wohnzimmer als Airbnb vermietet. In jeder Folge kommt ein neuer Gast und bringt neues Chaos mit, weil natürlich alles nicht so glatt läuft, wie erhofft.

Bevor wir zum Fazit kommen, hier ein erster Eindruck, der Trailer:

Hier nun meine Bewertung:

Wer in Berlin lebt, kennt die Geschichten, die in dieser Webserie, wenn auch etwas überzeichnet, erzählt werden. Ich hab mich mehrmals beim Schmunzeln ertappt, weil mir das Erzählte in Teilen nur allzu bekannt vorkam.

Mir gefällt die Idee dieses Erstlingswerkes, auch gefällt die Art des Humors, wenngleich er an einigen Stellen bemüht und gestelzt daherkommt und nicht immer funktioniert.

Die Hauptfiguren sind zwar chamant, ihnen fehlt aber, durch die Kürze der Episoden (jeweils unter 10 Minuten)  ein wenig die Tiefe und das kratzt an der Substanz des Ganzen.

Auch ist mir, gemessen an der Situation der Protagonisten, die Serie an einigen Stellen zu viel Klamauk und zu wenig echter Inhalt.

Fazit: Kurzweiliges Intermezzo, was aber weder nachhält, noch nach weiteren Folgen schreit.

5,5/10 Goldblums

Die Miniserie „Just Push Abuba“, ist seit dem 16. März auf dem YouTube-Kanal des ZDF und in der ZDF-Mediathek via streaming verfügbar.

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