The Umbrella Academy Comic Review – Band 2 (Dallas)

Der Umbrella Academy Comic raubt mir jeglichen Verstand!

  1. Der Comic ist chaotisch, witzig, absurd und absolut verrückt.
  2. Es ist unmöglich vorauszusagen, was passiert.
  3. Das Schlimmste ist, dass ich keine Ahnung habe, wie ich dazu eine Review schreiben soll!

Wenn ihr das jetzt lest, dann habe ich es doch geschafft. Juhu! Da freue ich mich einfach schon einmal vorab… Verliere ich durch den Comic schon selbst meinen Verstand?

Reiß dich zusammen Mathias, auf zur eigentlichen Review!

Mehr Chaos, mehr schräge Dialoge, mehr Blut und mehr wahnwitzige Charaktere.

Band 1 schlug bei mir ein wie eine Bombe. Meine Erwartungen an Band 2 waren also hoch gesteckt, weswegen ich sehr skeptisch beim Lesen von „Dallas“ war. Was mir sofort auffiel ist, dass der zweite Comic ein etwas langsameres Tempo hat. Am Anfang war das ungewohnt, aber im Laufe des Comics lernte ich es mehr und mehr zu schätzen.

Wie in meiner 1. Review zum Umbrella Academy Comic beschrieben, befasste sich der 1. Band zunehmend damit, eine Identität zu vermitteln. *Hust* Gerard Way stimmt mir hier zu *Hust*

„Was wir mit den ersten sechs Heften geschaffen haben, war eine Identität.“

Die Geschichte der Umbrella Academy ist nun bekannt. Es ist also „Raum“ da, der gefüllt werden kann mit mehr Charakteristika der Academy, mehr „Worldbuilding“ und mehr Hintergrundgeschichten. Die Charaktere sind einem ans Herz gewachsen und man möchte einfach mehr Informationen über sie und die Welt haben. Deshalb gefällt mir das Tempo sogar noch besser als in Band 1.

Die Geschichte geht nahtlos weiter, wo Band 1 aufgehört hat. Jedes Familien-Mitglied der Umbrella Academy hat mit den Folgen der Ereignisse von der Weltuntergangs-Suite zu kämpfen. Die übergreifende Story ist es, die Ermordung des ehemaligen Präsidenten John F. Kennedy zu verhindern oder eben nicht.

Die Reise von Klaus und seinen Jüngern

Nummer 5 muss weiter mit seiner Vergangenheit und Zukunft kämpfen. Rumor sucht bei Nummer 5 die Wahrheit. Spaceboy wird fett und verfällt in ein mentales Tief (vielleicht Depression?). Diego hingegen geht & dreht im Vietnam-Krieg gegen Vampire so richtig auf.

Séance, oder wie man in diesem Band erfährt, Klaus ist nun ein gefeierter Held, dem der Ruhm zu Kopf gestiegen ist. Er hatte schon einen Starauftritt im letzten Band, aber in diesem zementiert er sich bei mir als mein Lieblingscharakter. Nicht nur das, auch finde ich, dass seine Fähigkeiten auf einer anderen Ebene sind als die Fähigkeiten der Anderen. Macht Euch auf was gefasst!

Fazit:

Der Umbrella Academy Comic bleibt sich selbst treu und es gibt wieder viele merkwürdige Situationen z.B. zuckersüchtige maskierte Killer, ein sprechender Fisch und eine lebendige Abraham Lincoln-Statue.

Mehr Wahnsinn kann man nun wirklich nicht erwarten und wer einen etwas seriöseren Comic lesen möchte, ist hier falsch. Das Gute dabei: wenn man sich auf den Grundtenor einlässt, dann treffen die emotionalen & ruhigen Szenen desto härter.

Abschließend kann ich nur nochmal Gerard Way zitieren, dem ich nur zustimmen kann.

Also frage ich mich jetzt erneut: Was zur Hölle machen wir nun?

Ich hab nicht die leiseste Ahnung.

Und genau deshalb liebe ich dieses Buch so sehr.

10/10 irrsinnige Punkte

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