1 FILM, 2 MEINUNGEN: REVIEW ZU „GHOSTBUSTERS“ (AB 4. AUGUST 2016)

Von Beate Geibel und Karlotta Arnold

Worum geht’s in GHOSTBUSTERS?

Dreißig Jahre nachdem das Original die Welt im Sturm erobert hat, kommen die GHOSTBUSTERS zurück auf die große Leinwand – wiederbelebt für eine neue Generation. Regisseur Paul Feig kombiniert die altbewährten Methoden der Geisterbekämpfung, die das Franchise zum Kult gemacht haben, mit neuen Hauptcharakteren, gespielt von den witzigsten Schauspielern, die Hollywood derzeit zu bieten hat. Machen Sie sich bereit und schauen Sie den GHOSTBUSTERS dabei zu, wie sie diesen Sommer die Welt retten!

Die Hauptrollen dieser Action-Comedy spielen Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Kate McKinnon, Leslie Jones, Charles Dance, Michael Kenneth Williams und Chris Hemsworth. Paul Feig führte Regie und schrieb mit Katie Dippold das Drehbuch, basierend auf dem Film „Ghostbusters“ von Ivan Reitman, geschrieben von Dan Aykroyd und Harold Ramis. Produziert wurde GHOSTBUSTERS von Ivan Reitman und Amy Pascal. Executive Producer sind Michele Imperato Stabile, Paul Feig, Jessie Henderson, Dan Aykroyd, Tom Pollock, Joe Medjuck, Ali Bell und Ben Waisbren.

Was Beate sagt…

Ich frage mich immer öfter: Hollywood WARUM?  Warum das nächste Reboot, Prequel, Sequel? Habt Ihr denn keine Ideen mehr? Es gibt Tausende von guten Büchern da draußen, die nur drauf warten, verfilmt zu werden. „The Otherland“ von Tad Williams ist nur ein Beispiel.
 
Auch beim neuen „Ghostbusters“ Film drängt sich mir die Frage auf: was soll das? Wer braucht das, ausser die Controller der großen Studios, denen gerade ein Sommer-Blockbuster nach dem anderen abschmiert.
 
Sicherlich ist „Ghostbusters“ bei weitem nicht so schlecht, wie „Independence Day 2“ oder „Tarzan“, aber rechtfertigt das einen mittelmäßigen Film?
 
Leider hab ich den Film in einer schlechten deutschen, wie so oft hölzernen Synchronisierung gesehen, sonst wäre meine Review mit Sicherheit ein klein wenig besser ausgefallen, denn im Englischen sitzen die Witze wenigstens zum Teil.
 
Es liegt auch nicht an der Cast, denn die passt gut zusammen und die vier interagieren glaubwürdig und mit ihrem ureigenen Charme.
 
Vor allem Kat McKinnon (Holzmann), auch bekannt aus SNL (ihre Hillary Clinton-Imitation ist inzwischen legendär) fand ich herrlich skurril und urkomisch. Sie erinnerte mich zuweilen tatsächlich an Venkman (Bill Murray), ohne dabei ein reiner Abklatsch zu sein.
 
Was mir fehlt ist Originalität, wie auch schon bei „Independence Day 2“, wird zu oft mit dem gleichen Muster gearbeitet. Die Storyline ist ähnlich und die Monster, nun ja, größer, bunter, bombastischer.
 

Mir fehlt der Trash Faktor, den die alten Filme hatten, alles wirkt zu gewollt, zu bemüht.  

Fazit: Nettes Mittelmaß Entertainment, albern, leichtgewichtig, Kino-Fast-Food eben. 12 € für eine überflüssige 3D-Version find ich dann doch ein wenig viel. 5/10 Punkten

Was Karlotta sagt… 

Ich hatte ehrlich ehrlich gesagt keine großen Erwartungen an den Film und bin am Ende mit dem Gefühl rausgegangen – es war gar nicht so schlimm wie befürchtet!

Klar, nichts kommt an einen Kult-Film wie „Ghostbusters“ ran. Aber wenn man sich von diesem Kult frei macht, kann man trotzdem etwas Spaß haben.

Es ist zwar zu viel drin und man hätte sich auf einige Fine konzentrieren können aber vor allem die Rolle Jillian Holtzmann (Kate McKinnon) hat es mir angetan und war mal was anderes.

Ich bin gespannt, ob ein weiterer Teil kommt und habe es zumindestens nicht so bereut wie die verschwendete Zeit in „Independence day 2“!

Fazit: 6/10 Punkten

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