Review: „Downsizing“

Inhalt

Die Ressourcen der Erde neigen sich dem Ende zu und der Planet platzt aus allen Nähten. Um das Problem der Überbevölkerung zu lösen, haben norwegische Wissenschaftler eine Methode entwickelt, mit der sie Menschen schrumpfen und somit ihre Bedürfnisse und ihren Konsum enorm verringern können. Ein 12 Zentimeter kleiner Mensch verbraucht schließlich weniger Wasser, Luft und Nahrung als ein großer. In der Hoffnung auf ein glücklicheres und finanziell abgesichertes Leben in einer besseren Welt, entscheiden sich Durchschnittsbürger Paul Safranek (Matt Damon) und seine Frau Audrey (Kristen Wiig) ihr stressiges Leben in Omaha hinter sich zu lassen und ihr großes Glück in einer neuen „geschrumpften“ Gemeinde zu suchen. Eine Entscheidung, die ein lebensveränderndes Abenteuer bereithält …

Fazit

Im Genre Science Fiction gibt es nichts Enttäuschenderes, als eine großartige Grundidee, die am Ende unter einer mittelmäßigen Story beerdigt wird.

Genau das passiert bei „Downsizing„.

Die Prämisse klingt spannend, ein wenig beängstigend, weil sie so nah an unserer möglichen Zukunft liegt.

Die Resourcen der Erde sind durch unkollierten Konsum und Bevölkerungsexplosion fast aufgebraucht. Um dem Untergang der Menschheit entgegenzuwirken, entwickelt die Wissenschaft eine Methode, die Verursacher des Problems, uns Menschen, auf eine Größe zu reduzieren, die den ökologischen Fußabdruck drastisch verringert und so das Überleben der Spezies sichert.

Der Film startet mit den sich daraus ergebenden Veränderungen im sozialen, kulturellen, politischen und ökologischen Bereich und je länger er dauert, desto mehr verlieren Regisseur Alexander Payne im Verbund mit Co-Drehbuchautor Jim Taylor, den eigentlichen Faden.

Am Ende schwankt „Downsizing“ zwischen Satire, die in letzter Konsequenz zahnlos bleibt, Disney-Familien-Film und Liebesgeschichte, die selbst solch namhafte Darsteller wie Matt Damon, Christoph Waltz, Udo Kier, Kristen Wig und Laura Dern nicht retten können.

Einzig die thailändische Schauspielerin Hong Chau („Treme“) ragt dabei aus dem Star-Ensemble deutlich heraus.

Am Ende steht das Schrumpfen der Hauptfigur sinnbildlich für das Schrumpfen der Geschichte, von der am Ende nur Mittelmaß bleibt.

Fazit: 5 von 10 Goldblums

Fotos: Paramount Pictures

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