REVIEW: „DER WEITE WEG DER HOFFNUNG“ (ab 15.09.2017 auf NETFLIX)

Worum geht’s in DER WEITE WEG DER HOFFNUNG

Der Netflix Original-Film DER WEITE WEG DER HOFFNUNG (First They Killed My Father) ist ab Freitag, den 15. September, weltweit exklusiv auf Netflix verfügbar. Unter der Regie von Angelina Jolie erzählt DER WEITE WEG DER HOFFNUNG die Geschichte der kambodschanischen Autorin und Menschenrechtsaktivistin Loung Ung, basierend auf ihren gleichnamigen Memoiren über das Überleben unter dem Rote-Khmer-Regime zwischen 1975 und 1978. Durch ihre Augen werden wir Zeugen der Machtübernahme der Roten Khmer, als Loung fünf Jahre alt war, und deren für Millionen Kambodschaner tödliche Folgen. Der Film porträtiert den unglaublichen Überlebenswillen und die Hingabe von Loung und ihrer Familie im Kampf darum, einander nicht zu verlieren.

Fazit der Dokumentation 

Regisseurin Jolie schafft es den Geschehnissen, neben dem menschlichen, auch einen politischen Kontext zu geben, der über die Gräueltaten Pol Pots und seiner Roten Khmer hinausgeht und die Mitverantwortung der Amerikanischen Regierung in Gestalt von Richard Nixon und Henry Kissinger beleuchtet.

Das Ergebnis ist eine scharfsinnige Dokumentation, die zeigt, welche direkte Auswirkungen Politik  auf das Innere des Einzelnen hat, indem sie durch Krieg die äußerlichen Gegebenheiten verändert.

Besonders die stillen Stellen des Filmes, der im übrigen wenig Dialoge besitzt, betonen die Isolierung, das Ausgeliefertsein der Portagonisten und an diesen Stellen ist der Film am stärksten.

Fazit: Ich ziehe meinen Hut, Frau Jolie! 9 von 10 Punkten

Hier beantworten Angelina Jolie und Loung Ung Fragen zum Film

Image via Universal

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