FREAKS

Review: FREAKS – DU BIST EINE VON UNS (Netflix)

Mit FREAKS – DU BIST EINE VON UNS startet am 2. September der erste deutsche Indie SciFi-Film auf Netflix. Darin spielt Cornelia Gröschel Wendy, eine gewöhnliche, junge Frau aus der Vorstadt: Mann und Kind, Eigenheim und Normalo-Leben. Bis sie plötzlich bemerkt, dass sie übernatürliche Kräfte besitzt und ihr Leben dadurch auf den Kopf gestellt wird. FREAKS wurde produziert von PSSST! Film (Maren Lüthje und Florian Schneider) und ist die erste Spielfilm-Koproduktion von ZDF/Das kleine Fernsehspiel mit Netflix.

Zum Inhalt von FREAKS

Service-Job, Ehemann, Sohn und unterfinanzierte Doppelhaushälfte: Eigentlich führt Wendy (Cornelia Gröschel) ein ganz normales Leben in der Vorstadt. Als sie auf Außenseiter Marek (Wotan Wilke Möhring) trifft, macht sie eine unglaubliche Entdeckung: In ihr schlummern übernatürliche Kräfte. Aber die sind mehr Fluch als Segen. Doch Stück für Stück lernt Wendy mit ihren neuen Fähigkeiten umzugehen und kann so einen ganzen Berg bisher unüberwindbarer Probleme mit Links aus dem Weg schaffen.

Als Wendy erkennt, dass sie nicht die einzige ist und auch ihr Kollege Elmar (Tim Oliver Schultz) ohne seine Medikamente Erstaunliches vollbringen kann, reift in ihr eine Ahnung: Was, wenn wir zu etwas Größerem bestimmt sind? Aber als bei einer gescheiterten Heldentat Unschuldige verletzt werden, glaubt Wendy, dass die größte Gefahr von ihr selbst ausgeht. Erliegt Wendy endgültig ihrem Wahnsinn? Oder ist sie tatsächlich eine Superheldin?

Meine Review

Ach, Netflix. Wir waren auf einem so guten Weg. Ach, Deutschland, ich dachte inzwischen weißt du, wo deine Stärken liegen. Und dann kommt sowas. FREAKS ist so richtig alles, was schon immer an Deutschen Filmen kacke ist. Da ist absolut nichts innovatives, nichts eigenes, nicht mal was typisch Deutsches. Der Film könnte aus absolut jedem Filmstudio weltweit rausgeschissen kommen, welches versucht amerikanische Superhelden Filme zu kopieren. Er ist wie das billige Knock-Off eines bekannten Films, welches es früher auf so Märkten im Ramschbereich zu kaufen gab.

Mein Lieblingskommentar unter dem Trailer auf Youtube:

Wenn man MISFITS auf Wish bestellt.

(User Mann, Papa! via Youtube)

Was wird genau kopiert? Na, sagen wir einfach mal alles. Die Hauptprotagonistin arbeitet in einem billigen Diner, Medikamente von einer scheinheiligen Organisation unterdrücken ihre Kräfte, die sie vermeintlich schon immer hatte. Selbstverständlich ist ihr einziger Arbeitskollege natürlich auch gleich so einer. Keiner von Beiden ist wirklich richtig geschockt oder überfordert mit der neuen Welt. Ganz selbstverständlich versuchen die Neu-Helden in die Höhle des Löwen einzubrechen und eventuelle andere „Freaks“ zu befreien.

Ich war selten so gelangweilt.
Aber wenigstens nicht so beleidigend schlecht wie andere Dinge, die ich dieses Jahr schon sehen durfte. Also dafür, dass man es als Hintergrund-Untermalung laufen lassen konnte geb ich immerhin 1/10 Punkten.

Ein Kommentar

  1. Das Schlechteste und Undifferenzierteste was ich dieses Jahr wohl gelesen habe ist diese Filmkritik.

    Ich finde den Film sehr gut weil er sich zwar (offensichtlich absichtlich) gängiger Superhelden-Klischees bedient, aber eben auf eine sehr unamerikanische Art und Weise nie wirklich Mainstream wird und immer eher sozialkritische Dramedy als Superheldenfilm bleibt.

    Die Botschaft, dass es mehr als nur Kraft braucht um ein erfülltes und glückliches Leben zu führen ist auch recht selten in den anderen Superkräfte/-heldenfilmen thematisiert.

    Der Film baut zum Ende hin etwas ab, da fehlt es dann vielleicht doch noch an einer besseren Pointe.
    Freaks ist aber insgesamt aus meiner Sicht auch der erste echte Superkräftefilm. Von Superhelden kann man ja hier nicht wirklich sprechen. Das wäre dann schon der zweite Teil.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.