REVIEW: „FREE FIRE“ (Kinostart: 06. April 2017)

Von Beate Geibel

Kurzinhalt

Boston in den späten 1970ern: In einer verlassenen Lagerhalle bringt die auf heiße Ware spezialisierte Justine (Brie Larson) die beiden Iren Chris (Cillian Murphy) und Frank (Michael Smiley) mit den zwielichtigen Geschäftsmännern Ord (Armie Hammer) und Vernon (Sharlto Copley) zusammen. Eine große Ladung Waffen soll verkauft werden. Eigentlich ein simpler Deal, der jedoch dank der hitzköpfigen „Profis“ schlagartig ausartet. Die gerade verhandelten Knarren werden sogleich dem blutigen Härtetest unterzogen, sodass sich die leerstehende Halle in eine bedrohliche Kampfarena verwandelt und ein gnadenloser Shootout um Leben und Tod beginnt…

Fazit

Free Fire: 10 Mann und eine Frau, 30 Schusswaffen, jede Menge feinster, britischer schwarzer Humor und ein schon genial platzierter, weil eigentlich deplatzierter Soundtrack, der die Absurdität dieses herrlichen Irrsinns perfekt einrahmt.

Dazu Regie Ben Wheatley („Kill List“, „High Rise“), produziert von Martin Scorsese (!), exzellent besetzt mit Cillian Murphy („Inception“, „The Dark Knight rises“, „Peaky Blinders“), Brie Larson („Raum“, „Ex-Machina“), Sam Riley („Control“), Michael Smiley („Luther“), Noah Taylor („Game of Thrones“, „Peaky Blinders“) – da kann einfach nichts mehr schiefgehen.

Ich hab selten so viel bei einem Film gelacht, dessen Prämisse es ist, sich gegenseitig abzuknallen, einen dummen Spruch nach dem anderen rauszuhauen und dabei irgendwie noch gut auszuschauen. Tarantinos „Reservoir Dogs“ läßt grüßen.

Ein krachendes, makaberes Spektakel, komplett daneben, dadurch arschkomisch und an manchen Stellen aberwitzig idiotisch.

Das letzte Wort überlasse ich dem US Kollegen Peter Debruge, Filmkritiker bei Variety, der über den Film schrieb:

“Guns don’t kill people; insecure, overcompensating idiots do“.

Fazit für „Free Fire: 7,5/10 Punkten 

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