REVIEW: “Mission: Impossible – Rogue Nation” (Kinostart: 6. August 2015)

Von Tatjana Paige Müller & Kai Aulich

 

INHALT

Nachdem das Pentagon die Impossible Missions Force aufgelöst hat, ist Ethan Hunt (Tom Cruise) auf sich allein gestellt. Doch gerade jetzt hat der ehemalige IMF-Agent die Spur der geheimnisvollen und hochgefährlichen Organisation „Syndikat“ aufgenommen, die sich schon bald als sein mächtigster Gegner erweisen soll. Aus dem Untergrund heraus operiert das „Syndikat“ mit bestens ausgebildeten Spezialagenten und diese scheinen Hunt immer einen Schritt voraus zu sein – und ihre Mission ist teuflisch: Sie wollen durch gezielte Anschläge eine neue Weltordnung schaffen und alle ehemalige Mitglieder der IMF auslöschen, um ihre Pläne ungestört verwirklichen zu können. In offizieller Mission der Regierung oder nicht, Ethan Hunt kann nicht zusehen, wie der Terror immer weiter um sich greift, und reaktiviert sein einzigartiges Team: Techniker Benji Dunn (Simon Pegg), Computer-Hacker Luther Stickell (Ving Rhames) und Agent William Brandt (Jeremy Renner). Unerwartete Hilfe bekommt das Quartett von der geheimnisvollen Agentin Ilsa Faust (Rebecca Ferguson) – doch auf welcher Seite steht sie wirklich?

FAZIT: TATJANA

Nach Teil 1 der bislang beste Teil der Serie. Ein Tom Cruise in Höchstform, ein witziges Team und eine wunderbare Rebecca Ferguson. Perfekte Unterhaltung über 2 Stunden, die niemals anstrengend oder langweilig wird. Grandiose Actionszenen mit einer tollen Kameraführung, perfekten Schnitten und atemberaubenden Stunts. Der beste Actionfilm des Jahres!

FAZIT: KAI

Tom Cruise beweist mit Mission: Impossible – Rogue Nation wieder einmal mehr, daß unmögliche Missionen nicht langweilig werden – auch nach den vielen Jahren, die dieses Film-Franchise schon am Markt ist (seit 1996). Der Film ist randvoll gepackt mit erstklassigen und spannenden Action-Sequenzen und enthält wie immer auch eine gewisse Prise Humor.

Zwischen den Action-Parts wird es auch immer mal wieder etwas ruhiger und handlungsintensiver, was dem allgemeinen Flow aber keinen Abbruch tut.  Was die Handlung angeht, muß man schon etwas aufpassen, um den Faden der klassischen wer-legt-wen-wie-rein M:I-Manier nicht zu verlieren.

Besonders hervorzuheben ist natürlich die Action, respektive die spektakulären Stunts, die nur wirklich relativ wenig CGI beinhalten und zum größten Teil aus Live-Action-Aufnahmen bestehen. Das ist Actionkino der alten Schule. Besonders fasziniert hat mich die Motorrad-Verfolgungsjagd, die ansich natürlich sowieso sehr actionreich inszeniert war. Hier wurde komplett auf eine nebenherlaufende Action-Musik verzichtet und so war minutenlang nur das atemberaubende Sound Design zu hören – und so richtig zur Geltung kommen konnte. Sehr kreativ!

Als musikalischer roter Faden wurde die berühmte Melodie der Oper ‚Turandot‘ (die innerhalb des Films eine gewisse actionreiche Rolle spielt) auch immer wieder mit in den eigentlichen Score des Films eingearbeitet, was mir auch positiv aufgefallen ist. Alles in allem ein sehr gut gemachter Sommer-Blockbuster, für den man doch gerne ins Kino geht.

Meine Bewertung: Beide Daumen hoch!

Länge: 132 Minuten
Altersfreigabe: FSK12

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