Review zu STOWAWAY mit Anna Kendrick & Toni Collette ab 11.11.2011 im Heimkino

STOWAWAY: In den unendlichen Weiten des Alls beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit!

Drei Astronauten starten zur 42. Mission auf den Mars, in zwei Jahren sollen sie zurück sein. Zur Crew von Captain Marina Barnett (Toni Collette) gehören die Medizinerin Zoe (Anna Kendrick) und der Biologe David (Daniel Dae Kim). Wenige Stunden nach dem Start entdecken sie einen unfreiwilligen blinden Passagier, Michael (Shamier Anderson). Eine Rückkehr zur Erde ist ausgeschlossen und schon bald stellt sich heraus, dass durch einen irreparablen Defekt am Versorgungssystem der Sauerstoff nicht für alle Passagiere ausreichen wird. Zehn Tage bleiben der Crew, um eine Entscheidung zu treffen.

Der Trailer

Meine Filmkritik

Langsame Erzählweisen wollen gelernt sein. Sowohl das Schauen dieser als auch das Storytelling. Das größte Problem dieses Sci-Fi Films ist leider, dass er haarscharf daran vorbei schrabt, zu denen zu gehören, die das per Excellence machen. Es gibt Szenen, die sind einfach langweilig. Schon der Beginn des Films als die Crew in den All fliegt dauert lang genug, um das Gefühl einer Echtzeit-Raumfahrt zu vermitteln.

Knappe Dialoge verraten, dass es irgendein Problem gibt. So richtig will aber kein Gefühl einer Gefahr entstehen, das das Herz zum Rasen und das Blut in Wallung bringt. In der fünfzehnminütigen Eröffnungsszene passiert nicht viel – und viel schlimmer: wir erfahren nicht viel über die Charaktere. Und was passiert, wenn ich nichts über die Motivation der Figuren erfahre? Sie sind mir egal!

Das gibt den Ton für STOWAWAY an. Der Film ist subtil. Er ist spärlich. Die Kameraführung ist gemächlich. Die Aufnahmen fast stoisch. Selbst der aufregendste Moment ist ein mühsamer, fast geräuschloser Härtetest. Die Spannung schleicht sich an einen heran.

Was würdest Du tun?

Dreh- und Angelpunkt des Streifens ist eine „Was würdest Du tun“-Frage. Die Spannung baut sich immer weiter auf, während die Optionen ausgeschöpft werden. Das funktioniert aber nur bis zu einem gewissen Punkt.

Idealerweise müssen die Zuschauer eine Verbindung zu den Figuren aufbauen, um die Schwere der Entscheidungen zu spüren, vor denen sie stehen. Aber wir erfahren insgesamt zu wenig über ihr Leben, als dass sie sich wirklich wie echte Menschen anfühlen könnten. Da helfen gute schauspielerische Leistungen des Casts leider nicht viel. 

Optisch punktet der Film allerdings mit überzeugenden Bildern und Effekten. 

Fazit: Alles in Allem vergebe ich 6 von 10 Punkten. Da wurde leider eine Chance vertan!

Macht Euch selbst einen Eindruck

Wir verlosen noch bis zum 14. November den Sci-Fi Film auf DVD. Wenn Ihr wissen wollt, wie Euch STOWAWAY gefallen würde, versucht Euer Glück doch bei unserem Gewinnspiel hier!

 

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