REVIEW: „THE CHOICE – BIS ZUM LETZTEN TAG“ (ab 26. August 2016 auf DVD, Blu-ray und als Video on Demand)

THE CHOICE – BIS ZUM LETZTEN TAG

(erscheint am 26. August 2016 auf DVD, Blu-ray und als Video on Demand)

Travis Parker (Benjamin Walker) ist überzeugter Junggeselle und hat alles, was er sich wünscht: Einen guten Job, ein Haus mit Meerblick in dem schönen Küstenstädtchen Beaufort, Freunde, mit denen er um die Häuser zieht und Affären ohne Ende. Als die hübsche Medizinstudentin Gabby Holland (Teresa Palmer) in das Nachbarhaus einzieht, ändert sich alles in seinem Leben: Travis fühlt sich magisch von ihr angezogen, sogar eine ernsthafte Beziehung scheint ihm plötzlich vorstellbar. Anfangs widersteht Gabby schlagfertig den Charmeoffensiven des smarten Tierarztes.

Doch etwas an diesem Mann fasziniert sie: ist es seine Unbekümmertheit, sein spitzbübischer Witz oder sein immenses Selbstvertrauen? Ein unausgesprochenes Verlangen knistert zwischen den beiden bei jeder Begegnung, sehr zum Leidwesen von Gabbys langjährigem Freund Ryan. Travis bleibt hartnäckig, ahnt aber nicht, dass ihn diese Liebe vor die größte Entscheidung seines Lebens stellen wird.

FAZIT

Ich gebe es zu. Ich bin ein „Sucker“ für Liebesschmonzetten. Natürlich habe ich deswegen unzählige Bücher und Filme von Nicholas Sparks regelrecht verschlungen. „The Choice – Bis zum letzten Tag“ ist die elfte der Sparks-Verfilmungen – die Romanvorlage dieser Geschichte kenne ich allerdings nicht. 

Ich wollte also „The Choice – bis zum letzten Tag“ wirklich mögen. Ich wollte so gerne einen würdigen Nachfolger für „The Notebook“ finden. Aber leider gelingt es diesem Film nicht wirklich zu überzeugen. Die Geschichte wirkt konstruiert, die Dialoge dadurch auch. Die anfängliche Animosität zwischen Travis und Gabby kommt komplett gekünstelt rüber. Da ich den Film im Original gesehen habe, kann ich es noch nicht mal auf eine schlechte Synchronisierung schieben. Die Charakterisierung der Hauptfiguren bleibt auf der Strecke. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt: Was motiviert die Beiden? Was genau ist die Fallhöhe ihrer Liebe? Worum geht es? Was ist es, was angeblich so kompliziert ist zwischen diesen Liebenden? Dass er gerne Single ist? Dass sie vergeben ist und sich trotzdem zum charmanten Travis angezogen fühlt? Und welcher Rüde hat denn zum Teufel nun die Hündin geschwängert?

Allerdings: Die Nebendarsteller überzeugen mich fast mehr als die Hauptdarsteller – allen voran Maggie Grace als Travis‘ vorlaute Schwester und Tom Wilkinson als Travis‘ sweeter Vater. Diese Rollen sind mit mehr Tiefe und Humor gestaltet, sie sind glaubwürdiger mit mehr Ecken und Kanten.

Fazit: Kann man machen, muss man nicht. Aber Mädels, an einem schönen verregneten Abend kann man die DVD wirklich in den Spieler schieben! Weißweinschorle dazu nicht vergessen, könnte helfen! 5 von 10 Punkten

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