Lucasfilm's ANDOR

Review zu ANDOR

Es ist soweit! Am 21. September startet endlich ANDOR auf Disney+. Zum Auftakt gibt es gleich drei Episoden, der Rest der insgesamt 12 Folgen umfassenden Staffel folgt wochenweise. In ANDOR geht es um die Vorgeschichte von Cassian Andor, den wir aus dem großartigen Rogue One kennen. Quasi die Ursprünge der Ursprünge der Rebellion. Ich durfte schon in die ersten vier Episoden reingucken!

Zum Inhalt von ANDOR

Die Serie „Andor“ erkundet die Star Wars Galaxis aus einer neuen Perspektive und konzentriert sich auf Cassian Andors Reise, die ihn entdecken lässt, welchen Unterschied er machen kann. Sie erzählt die Geschichte der aufkeimenden Rebellion gegen das Imperium und wie Menschen und Planeten darin verwickelt wurden. Es ist eine Ära voller Gefahren, Täuschungen und Intrigen, in der Cassian den Weg einschlägt, der ihn zum Rebellenhelden machen soll.

Diego Luna kehrt als Cassian Andor zurück und wird von den Darstellerinnen und Darstellern Genevieve O’Reilly, Stellan Skarsgård, Adria Arjona, Denise Gough und Kyle Soller unterstützt. Die ausführenden Produzentinnen und Produzenten sind Kathleen Kennedy, Sanne Wohlenberg, Diego Luna und Michelle Rejwan. Tony Gilroy ist ihr Schöpfer und Showrunner.

Meine Review

Angeführt von Cassian, erzählt ANDOR die Geschichte von verschiedenen kleinen und einfachen Bürgern, die unter dem Druck des Imperiums leiden. Noch ist da keine vollwertige Rebellion, dafür aber viel Angst, Unzufriedenheit und der Wunsch etwas zu verändern. Manche nehmen diesen Drang bereits in die Hand. Wie beispielsweise eine kleine Gruppe rund um Vel Sartha (gespielt von der aus GAME OF THRONES bekannten Faye Marsay), auf welche Cassian trifft. Oder aber die hier noch junge Mon Mothma – welche aus etwas höheren Rängen heraus versucht, etwas für die einfachen Menschen zu verändern. 

Eine spannende Person, auf die Cassian dabei trifft, ist der ominöse, von Stellan Skarsgård verkörperte Luthen Rael. Seine Motive sind zunächst noch unklar, aber zumindest scheint auch er eine Portion Beef mit dem Imperium zu haben. Ich bin jedenfalls gespannt, wo das noch hinführt, denn Luthen ist ein original Charakter der Serie, einfach mal googeln ist da leider nicht drin!

Fiktive Realitätsnähe

Wie schon vorherige Star Wars Serien es vorgelebt haben, geht es auch in ANDOR weiter: bodenständig, dreckig und fast irgendwie realistisch (wenn man Laser und außerirdische Mitbürger ignoriert). Denn die Serie fokussiert sich vor allem auf die einfachen Menschen und wie die Macht des Imperiums sie direkt betrifft.

So wie OBI-WAN mit den Inquisitoren eine Analogie zur Verfolgung der Juden während des Zweiten Weltkriegs schaffte, sehen wir auch in ANDOR einiges, was uns aus unserer Realität unbequem bekannt vorkommt. Ob nun Polizeigewalt oder das totalitäre Regime. Nicht meine Worte, aber Fiona Shaw betitelte das Ganze gegenüber dem Empire Magazine als einen „skurillen Blick auf die Trumpische Welt“. 

Fazit

Für die Star Wars Serien braucht man meines Erachtens vor allem etwas Geduld und Fanliebe. Denn sie sind keine krachigen, schnellen Blockbuster. Das trifft auf ANDOR definitiv auch zu. Dazu hat Fiona Shaw im Interview etwas Interessantes gesagt: „Manchmal hat man das Gefühl, in manchen Szenen passiert eigentlich nicht viel, aber tatsächlich wird dabei eine tiefe Beziehung zwischen einzelnen Charakteren aufgebaut. Das Skript ist dahingehend sehr clever geschrieben.“

Ich erhoffe mir hier genau so eine Granate wie Rogue One und sehe dafür bereits gute Ansätze. Dafür gibt’s erwartungsvolle 9,5 von 10 Punkte.

Reinhören und Gewinnen!

Noch bis zum 21. September könnt ihr an unserem Gewinnspiel teilnehmen und tolle Fanpakete gewinnen. Das Gewinnspiel findet ihr HIER.
Wer noch mehr Content braucht, findet HIER mein Interview mit Fiona Shaw, die Cassians Ziehmutter Maarva spielt.

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