REVIEW: „ORANGE IS THE NEW BLACK“ 4. STAFFEL (seit 17. Juni 2016 auf Netflix)

Von Beate Geibel

Die zweite und dritte Staffel von „Orange is the new Black“ waren für mich eher enttäuschend, umso mehr freu ich mich  mehr, dass ich von der ersten Folge der neuen Staffel, die ich im Rahmen der Netflix Premiere hier in Berlin zu Gesicht bekam – und dem Rest der Staffel – nur Gutes berichten kann.

 
Die Serie ist immer noch – oder sagen wir wieder – wundervoll komplex, mit grimmigem Humor, legt jede Menge Aufmerksamkeit auf Details, was die eh schon ehrgeizige Kiste umso anspruchsvoller macht. 
 
Die erneute vergrößerte Cast geht aber zum Glück nicht zu Lasten des geistreichen, klaren Humors oder der Energie der Show, ganz im Gegenteil.
 
Die neuen Figuren, allen voran Judy King (Blair Brown) bereichern das Litchfield Universum enorm, in dem die bereits bestehenden Spannungen, ausgelöst durch Unterschiede in Rasse und Herkunft, weiter wachsen und zum Kampf der Kulturen führen.
 
Ich hab jetzt nur mal eine Figur rausgepickt, um deren Entwicklung zu beschreiben, auch und gerade weil sie zum Teil so verdammt aberwitzig ist.
 
Pipers Aufenthalt in Litchfield brachte so ziemlich all ihre schlechten Eigenschaften zum Tragen: Arroganz, Selbstüberschätzung und manipulative Züge. Das hat zur Folge, dass sie verblendeter denn je ist. Sie nennt sich ernsthaft “Gangsta” und glaubt sie sei die Hartgesottendste im ganzen Knast.
 
Der Rest der Truppe besticht durch Chuzpe, Charisma und Wucht. 
 
Die Mädels machen wieder Spaß, schaut’s Euch an, right on!

Fazit: 9/10 Punkte für die 4. Staffel „Orange is the new Black“

 

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.