1 FILM, 2 MEINUNGEN: REVIEW ZU „DIE SCHÖNE UND DAS BIEST“ (Kinostart: 16. März 2017)

Von Beate Geibel und Julia Giese

Kurzinhalt

Die kluge und anmutige Belle (Emma Watson) lebt mit ihrem leicht exzentrischen Vater Maurice (Kevin Kline) ein beschauliches Leben, das nur durch die Avancen des Dorfschönlings Gaston (Luke Evans) gestört wird. Doch als Maurice auf einer Reise in die Fänge eines Ungeheuers (Dan Stevens) gerät, bietet die mutige junge Frau ihre Freiheit im Austausch gegen das Leben ihres Vaters an. Trotz ihrer Furcht freundet sich Belle mit den verzauberten Bediensteten im verwunschenen Schloss des Biests an. Mit der Zeit lernt sie hinter dessen abscheuliche Fassade zu blicken und erkennt seine wahre Schönheit…

Regisseur Bill Condon (TWILIGHT-Saga) hat die klassische Geschichte für ein modernes Publikum in Szene gesetzt und vereint ein grandioses Darsteller-Ensemble auf der großen Leinwand: Emma Watson als Belle, Dan Stevens als Biest, Luke Evans als Gaston, Oscar®-Gewinner Kevin Kline als Maurice, Josh Gad als Le Fou, Ewan McGregor als Lumière, Stanley Tucci als Cadenza, Gugu Mbatha-Raw als Plumette, Audra McDonald als Madame De Garderobe, Hattie Morahan als Agathe, Nathan Mack als Tassilo sowie Ian McKellen als von Unruh und Oscar®-Gewinnerin Emma Thompson als Madame Pottine.

Fazit Beate

Skepsis ist in meinen Augen immer angebracht, wenn Hollywood gefühlt nix anderes mehr einfällt, als unzähligen, zumeist überflüssigen, Franchise Prequels und Sequels, nun auch noch um eine  “Live-Action-Film” Variante zu erweitern, anstatt sich komplett neuer Inhalte anzunehmen. Das findet derzeit anscheinend fast ausschließlich im Indie-Filmbereich und bei den TV-Serien statt.

Die hier nun vorliegende Live-Action Version der allseits bekannten und beliebten „Beauty & The Beast“-Geschichte ist allerdings eine gar wohltuende Ausnahme im großen Vermarktungszirkus.

Der Film ist berührend, an einigen wenigen Stellen vielleicht sogar ein klein bisschen eckig, versprüht Charme und Esprit. Emma Watson ist bezaubernd als Belle, auch Luke Evans als Gaston und Dan Stevens als Beast funktionieren im Dreierverbund prächtig.

Kostüme, Bühnenbild und Musik sind farbenfroh bis opulent und runden das ohnehin schon positive Bild ab.

Gelungene Neuauflage, die sicherlich der aktuellen, überwiegend weiblichen Teenagergeneration großen Spaß machen dürfte.

Fazit: 7/10 Punkten

Fazit Julia

Einer der beliebtesten Animationsfilme unserer Zeit hat es erneut geschafft in die Herzen der Menschen zu verzaubern. „Die Schöne & Das Biest“ ist in seiner Realverfilmung ein träumerisches Meisterwerk geworden. Ab Beginn wird man schon von den detailverliebten magischen Kostümen und der Kulisse in seinen Bann gezogen. Die Besonderheit an dem Film ist, das fast alle Szenen wie im damaligen Disney Animationsfilm gedreht wurden.

Die Ähnlichkeiten zum Film stecken in so vielen Details, die Disney Fans Herz höher schlagen lassen. Die zusätzlichen Szenen vertiefen die Geschichte der Charaktere Belle und das Biest und man bekommt einen kurzen Einblick in die Vergangenheit der Beiden.

Emma Watson alias Belle ist ideal besetzt und auch der Rest des Cast überzeugt durch die Ähnlichkeit der Figuren, besonders Luke Evans als Gaston und Kevin Klein als Maurice hauchen ihren Figuren alle nötigen Facetten Leben ein, so wie man es sich vorstellt.

Ganz ohne Animation geht es natürlich trotzdem nicht, so sehen wir alle verzauberten Schlossbewohner und das Biest bestens animiert singend durch das prachtvolle Schloss tanzen.

Eine gelungene Realverfilmung ist es in jeden Fall geworden, auch wenn es ein wenig an Emotionalität fehlt, steckt die Liebe im Detail. Ein Film für jung und alt und besonders für Fans von Belle und das Biest.

Fazit: 8,5/10 Punkten

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