Rezension zum Film „The Shape of Water“

In einem versteckten Hochsicherheitslabor der Regierung arbeitet die stumme Elisa (Sally Hawkins) gefangen im einsamen Leben der Stille und Isolation. 

Elisa Leben ändert sich für immer, als sie und ihre Kollegin Zelda (Octavia Spencer) ein als geheim eingestuftes Experiment entdecken.

Kommen wir nun zu meiner Rezension:

Regisseur Guillermo del Toro ist ein Genre-Geek, dem seine Leidenschaft bei manchen Projekten (Crimson Peak, Pacific Rim) einen Strich durch die Rechnung macht, weil er zu viel von allem will. Bei anderen Filmen (The Devil’s Backbone, Pan’s Labyrinth) ist es genau diese Leidenschaft, die dem Film die Kraft, Größe und Glaubwürdigkeit gibt. „The Shape of Water“ gehört zur letzteren Kategorie.

Der Film besitzt eine fast romantische Sensibilität und findet trotz Versatzstücken aus Horror und Fantasy die Balance. Stärkster Einfluss ganz sicherlich die Reminiszenzen an „Creature from The Black Lagoon“, „Beauty and the Beast“ und „Frankenstein“, aber auch Bezüge zu alten Comics und Noir-Filmen („Der Glöckner von Notre Dame“) lassen sich entdecken.

Ganz besonders gelungen ist die Tatsache, dass diese außergewöhnliche Liebesgeschichte eine zwischen zwei verschiedenen Spezies ist, die trotz ihrer Absurdität immer glaubwürdig bleibt. Diese Mischung macht den Film für mich aus.

Hinzukommen wundervolle Bilder vom für die Cinematographie verantwortlichen Dan Laustsen und das Szenenbild, was von Paul D. Austerberry stammt.

Kommen wir nun zu dem, was für mich das Bild nicht ganz rund macht:

Die Charaktere bewegen sich auf einer sehr dünnen Linie zwischen Stereotypen und Archetypen und überschreiten sie leider an manchen Stellen.

Mein abschliessendes Fazit zum Film:

Ein schaurig schönes Erwachsenen-Märchen mit minimalen Abzügen in der B-Note

9/10 Goldblums

Fotos: © 20th Century Fox

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