REVIEW: „FIVE CAME BACK“ – Ab 31. März 2017 exklusiv bei NETFLIX!

Von Beate Geibel

Inhalt

Sie zählten nicht nur zu renommiertesten Filmemachern Hollywoods, sondern dienten auch für die Vereinigten Staaten im Zweiten Weltkrieg: John Ford, William Wyler, John Huston, Frank Capra und George Stevens. Dabei ging es ihnen allerdings nicht nur darum, für ihr Land zu kämpfen, sondern auch auf die grausame Wahrheit des Krieges aufmerksam zu machen.

FIVE CAME BACK erzählt von dem Einfluss, den die Filmwelt auf die globalen, politischen Geschehnisse der damaligen Zeit hatte und wie auch Hollywood durch die Weltpolitik beeinflusst wurde.

Fazit

Basierend auf Mark Harris Bestseller “Five Came Back: Eine Geschichte über Hollywood und den zweiten Weltkrieg”, erscheint die Miniserie am 31. März 2017 auf Netflix. Die dreiteilige Doku-Serie erzählt die außergewöhnliche Geschichte von fünf Regisseuren, die ihre Karrieren unterbrochen haben, um im Zweiten Weltkrieg Dienst zu tun.

Die Serie konzentriert sich dabei auf William Wyler (Ben-Hur), John Huston (The Maltese Falcon), Frank Capra (It’s A Wonderful Life), George Stevens (A Place in the Sun) und John Ford (The Grapes of Wrath).

Sie erzählt aber auch davon, wie Hollywood den Lauf des Zweiten Weltkrieges mit Propagandafilmen gezielt beeinflusst hat und im Gegenzug, wie der Krieg Hollywood und die Filme dieser Epoche geprägt hat.

Dazu gibts überaus kluge, weil inhaltlich spannende Interviews von Steven Spielberg, Francis Ford Coppola, Guillermo Del Toro, Paul Greengrass and Lawrence Kasdan.

Was mir fehlt, denn das hat das Buch von Mark Harris der Serie voraus, ist die detaillierte Auseinandersetzung mit den Emotionen der involvierten Personen, ihren Kompromissen, ihren Auseinandersetzungen, ihren Herausforderungen. Was die Serie wiederum dem Buch voraus hat, ist die Möglichkeit, sich en Detail mit den in dieser Zeit entstandenen Filmen zu beschäftigen.

Alles in allem etwas für Menschen, die sich zum einen für Geschichte und zum anderen für Hollywoods Historie interessieren. 

 Fazit: Anspruchsvoll, differenziert und überaus faszinierend. 10/10 Punkten

 

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