Trying S3

Trying Staffel 3 – Review

Die zuckersüße Eltern-Dramedy TRYING geht in die dritte Runde. Nach langem Kampf um die Adoption, sehen wir Nikki und Jason nun endlich in Aktion als Eltern! Los geht’s dabei genau da, wo wir Nikki und Jason verlassen hatten:  nach der ersten Nacht mit ihren frisch adoptierten Kindern. Am Freitag, dem 22. Juli, bei Apple TV+ auf Sendung. Jeden Freitag gibt es eine neue Folge. 

Zum Inhalt von TRYING Staffel 3

Nach dem dramatischen Ende der zweiten Staffel wachen Nikki (Esther Smith) und Jason (Rafe Spall) als frischgebackene Adoptiveltern zweier Kinder auf, die sie gerade erst richtig kennenlernen. Jetzt müssen sie diese nur noch in den Griff kriegen, was sich als schwieriger erweist als gedacht. Nikkis und Jasons Beziehung zueinander und zu ihren Liebsten wird auf die Probe gestellt, während sie verzweifelt versuchen, die Höhen und Tiefen des Elterndaseins zu meistern – und dabei nicht den Verstand zu verlieren.

Zum Cast der dritten Staffel gehören neben Esther Smith und Rafe Spall außerdem Eden Togwell, Mickey McAnulty, Oliver Chris, Sian Brooke, Darren Boyd und Robyn Cara. Produzenten sind Regisseur Jim O’Hanlon („Catastrophe“, „Marvel’s The Punisher“), Sam Pinnell („Motherland“, „Derry Girls“) und Serienschöpfer Andy Wolton, der ebenfalls als Drehbuchautor fungiert. Co-Produzent ist Tim Mannion, ausführender Produzent ist Josh Cole. Die Serie wird von den BBC-Studios produziert.

Meine Review

In gewohnt gekonnter Manier kombiniert TRYING die Freuden des Alltags mit dem schwierigen Prozess der Adoption. Zwar scheint es dabei, als hätten Nikki und Jason mit Princess endlich ihr Glück gefunden, aber wie man zu Ende der zweiten Staffel sah, gibt es da natürlich ein „Problem“. Denn Princess hat einen Bruder und der will natürlich nicht von seiner Schwester getrennt werden. Nun stehen die Protagonisten also plötzlich mit gleich zwei Kindern da.

Naja nicht so richtig, denn das Jugendamt hat da natürlich auch noch ein Wörtchen mitzureden. So erhalten Nikki und Jason die Chance, binnen 12 Wochen zu beweisen, dass sie in der Lage sind, sich um die beiden zu kümmern. Als wäre dieser Lebenswandel nicht bereits stressig genug, droht auch noch Ärger um die Wohnsituation und auch die Familie hält natürlich nie lange ruhig.

Die dritte Staffel landet dabei, meiner Meinung nach, bei einem Dilemma, das viele längere Serien kennen. Man startet mit einem zentralen Thema und Pärchen, deren Freunde und Familie nur für das Plus an Authentizität und Hintergrundgeräusch da sind. Aber irgendwie erhalten diese Hintergrundgeräusche zunehmend eigene Plots und Charaktere. Manch einen Zuschauer interessiert es dann auch brennend, was aus Jasons Kumpel Freddy, beispielsweise, wurde. Mich leider eher weniger….

Mein Fazit zu TRYING Staffel 3

Die dritte Staffel von TRYING „tried“ in meinen Augen etwas viel. Manche der Nebenhandlungen, wie beispielsweise um Nikkis Schwester Karen, tragen dabei wirklich zur Story und Nikkis eigener Charakterentwicklung bei. Andere dagegen sind einfach nur lautere Hintergrundgeräusche. 

Die Haupthandlung kann aber weiterhin überzeugen. Denn sie thematisiert etwas, das viele Menschen betrifft und dennoch in den Mainstream-Medien zu wenig vorkommt. Der Adoptionsprozess ist dabei mit der Aufnahme eines Kindes (oder zwei) ins eigene Haus noch lange nicht abgeschlossen. Auf die jungen Eltern kommen dabei noch viele Hürden zu. Von Jugendamt bis Bindungsaufbau mit zwei neuen jungen Menschen, die sie alsbald vielleicht schon „Mom“ und „Dad“ nennen.

Ich gebe TRYING Staffel 3 daher gut gemeinte 7,5 von 10 Punkten. 

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