Power Book 2: GHOST

Review zu POWER BOOK 2: GHOST S2

Am Sonntag, dem 21. November, startet endlich die zweite Staffel von POWER BOOK 2: GHOST! Das erste Spin-Off im POWER Universum setzt die Handlung der Serie am direktesten fort – schließlich ist der Hauptprotagonist niemand anderes als Tariq St. James – der Sohn des OG Ghost! Ich durfte bereits in die ersten Folgen reinschnuppern und verrate euch, ob es sich lohnt!

Zum Inhalt von POWER BOOK 2: GHOST S2

Auch zum Auftakt der zweiten Staffel von „Power Book II: Ghost“ läuft Tariq St. Patrick weiter vor seiner Vergangenheit davon. Als er zu einem Mord an seinem Professor Jabari Reynolds gezwungen werden soll, entfernt sich Tariq zunehmend von seiner Familie, die er um jeden Preis schützen will. Während sich Tasha im Zeugenschutzprogramm befindet, weiß Tariq, dass er alles aufs Spiel setzen muss, um das zu retten, was von seiner Familie noch übrig ist. Da er es nicht allein schaffen kann, wendet er sich an diejenigen, die Macht und Einfluss haben: Davis MacLean und seinen neuen Partner, Cooper Saxe, sowie Rashad Tate. All diese Optionen sind mit einem hohen Preis verbunden, daher nimmt er auch die Geschäftsverbindungen zu der Tejada-Familie wieder auf.

Meine Review zu POWER BOOK 2: GHOST S2

Am Ende von Staffel 1 verlor Tariq seine Mutter ans Zeugenschutzprogramm. Monet, welche sich innerhalb der Staffel ansatzweise zu einer Art Mutterrolle für ihn entwickelte, entfremdete sich doch abrupt wieder. Nun, in Staffel 2, steht Tariq also praktisch gänzlich ohne elterliche Rollenbilder da und muss die verschiedenen Brandtherde zunehmend allein managen. Neben den von ihm verursachten Drogengeschäften sowie dem Mord an Professor Jabari treffen ihn dabei auch unerwartete familiäre Verantwortungen, welche man einem Teenager in seinem Alter eher ungern zumuten möchte.

In Staffel 2 sieht man, wie Tariq an diesen Herausforderungen wächst und sich zunehmend loslöst von der Generation vor ihm. Das spannende ist dabei der Kontrast zum zuvor gelaufenen Spin-Off POWER BOOK 3: RAISING KANAN. In beiden sieht man schließlich einen eigentlich unschuldigen jungen Mann, der aufgrund der Umstände ins Drogengeschäft geboren wird und lernen muss sich in diesem zu behaupten. Doch wo man bei Kanan genau, wohin die Reise führt, sind bei Tariq die Karten noch vollends offen.

Mein Fazit

Bisher ist GHOST mein Lieblings-Spin-Off. Denn einerseits setzt es die Haupthandlung fort und anderseits zeigt es eben genau, was die Elterngeneration und ihre Lügen mit Tariq gemacht haben. Wie er versucht nun einerseits sich selbst im Geschäft zu behaupten, andererseits aber nicht zu seinem Vater zu werden. Ob das ganze ein Breaking Bad oder Breaking Good wird ist dabei tatsächlich noch irgendwie offen. Klar hat auch Tariq bereits gemordet und Drogen gedealt, aber bei den Traumata, die er in seinen jungen Jahren schon durchmachen musste, sprechen da doch sicher mildernde Umstände für ihn.

Ich finde es spannend zu beobachten, wohin die Reise für ihn führt und vergebe dafür 8 von 10 Punkten!

Und wer noch ein paar Stimmen vom Cast zur neuen Staffel hören möchte

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