Studio 666

Studio 666 – Review zum Foo Fighters Horror

Die gute alte Tradition von Bands in Horrorfilmen wird mit STUDIO 666 mal wieder weitergeführt. Diesmal führt es die Foo Fighters auf der Suche nach Inspiration in ein Haus mit fragwürdiger Geschichte. Doch statt Inspiration und Rock’n’Roll finden sie dort Massaker und Gemetzel. Ab 24. Februar gibts den Film hierzulande im Kino. Ob die Horror-Comedy überzeugen kann, erfahrt ihr hier.

Zum Inhalt von STUDIO 666

In STUDIO 666 ziehen die Foo Fighters – Mitglieder der Rock & Roll Hall of Fame – in eine Mansion in Encino, Kalifornien ein, um ihr lang erwartetes 10. Album aufzunehmen. Doch das Haus ist von einer grausamen Rockgeschichte geprägt. Dort angekommen, sieht sich Dave Grohl mit übernatürlichen Kräften konfrontiert, die sowohl die Fertigstellung des Albums als auch das Leben der Band bedrohen.

Nach einer Geschichte von Dave Grohl. Das Drehbuch stammt von Jeff Buhler & Rebecca Hughes. In den Hauptrollen zu sehen: Dave Grohl, Nate Mendel, Pat Smear, Taylor Hawkins, Chris Shiflett, Rami Jaffee, Whitney Cummings, Leslie Grossman, Will Forte, Jenna Ortega, und Jeff Garlin. Produziert von John Ramsay, p.g.a., & James A. Rota, p.g.a..

Meine Review

Wie die Rolling Stones mit Sympathy for the Devil schon manifestierten, lebt richtig guter Rock’n’Roll von einer wohldosierten Liaison mit dem Teufel. Zumindest ein wenig von dem Spiel damit. Das zeigte sich auch schon im Filmklassiker TENACIOUS D. Und ein ähnlicher Erfolg scheint STUDIO 666 zu werden, wenn nicht sogar noch besser. Denn der Film hat zwar einerseits eine gehörige Prise Humor und die Band nimmt sich durchweg selbst nicht zu ernst. Andererseits geht STUDIO 666 aber durchaus auch als gescheiter Horrorfilm durch.

Also keiner, bei dem man sich jetzt wirklich gruselt (welcher Film schafft das bitte noch? Die Nachrichten?), aber die spooky Geister sehen visuell cool aus und die Splatter-Effekte lassen sich durchaus auch sehen. Da wurde nicht an den Effekten gespart! Und so schafft es STUDIO 666 echt erstaunlich gut, die Wage zu halten, zwischen Humor und Horror. 

Besonders witzig finde ich dabei die Einbindung von Leslie Grosmann als Maklerin. Dabei erinnerte sie stark an ihre vorherige Rolle als Margaret Booth in der neunten Staffel von American Horror Story. Auch da machte sie aus ehemaligen Mordschauplätzen letztlich eine florierende Maklerinnen-Karriere. Handelt es sich hier also am Ende heimlich um die gleiche Rolle?

Mein Fazit

STUDIO 666 schafft den perfekten Mix aus Rock’n’Roll, Comedy und Horror. Fans der FOO FIGHTERS bekommen zwischendrin geile musikalische Einlagen zu sehen und erleben die Band ihres Herzens bei jammen und arbeiten. Dabei zeigt sich auch hier und da deutlich, dass nicht jeder Musiker auch ein geborener Schauspieler ist. Aber das weiß man zu verzeihen.

Der Film hat eine tolle Optik und es wurde eindeutig nicht an den falschen Stellen gespart. Es kam zwar keine wirklich beängstigende Horrorstimmung auf (vielleicht bin ich aber auch zu emotional abgestorben?), aber die Mord-Sequenzen waren durchaus beeindruckend inszeniert und die Geister-Viechies sagen cool aus! Ich wurde gut unterhalten und kann den Film guten Gewissens weiterempfehlen! 😀

666 von 10 Punkten.

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